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Embryogenese

(Weitergeleitet von Embryonalentwicklung)

Synonym: Embryonalentwicklung
Englisch: embryogenesis

1 Definition

Die Embryogenese ist der biologische Prozess, der zur Bildung des Embryos führt. Er dauert etwa 8 Wochen, beginnt mit der Befruchtung der Eizelle und endet mit dem Beginn der Fetogenese.

Den Zeitraum der Embryogenese bezeichnet man als Embryonalperiode.

2 Einteilung

Die Embryogenese wird in zwei Abschnitte untergliedert, und zwar in:

  • die präembryonale Phase (1.-3. SSW p.c.): In dieser Zeit entstehen die drei Keimblätter. Sie umfasst die Entwicklung der Zygote zur Blastozyste, die Blastogenese.
  • die Embryonalphase im engeren Sinn (4.-8. SSW p.c.): In dieser Periode formen sich die embryonalen Organanlagen.
Entstehung eines Embryos

3 Systematik

In der Embryologie wird die Embryogenese häufig in Bezug auf einzelne Organe oder Körperteile untergliedert, z.B.:

4 Klinik

Während der Embryogenese ist das Risiko für Missbildungen am größten. Sie können durch Infektionskrankheiten, Toxine, Arzneistoffe, ionisierende Strahlung oder andere Faktoren ausgelöst werden und führen in der Regel zu Spontanaborten.

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Fachgebiete: Allgemeine Embryologie

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