Zygote
von altgriechisch: ζυγωτός ("zygōtos") - zusammengejocht, verbunden, gekoppelt
Definition
Die Zygote ist eine üblicherweise diploide Zelle, die aus der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle hervorgeht. Sie ist definitionsgemäß totipotent und die erste Zelle des Embryos. Ihren Zellkern nennt man Synkaryon. Das humane Zygotenstadium dauert etwa 24–30 Stunden.
Ablauf
Nach dem Eindringen des Spermiums in die Eizelle wird die zweite Reifeteilung der Eizelle abgeschlossen. Es entstehen der mütterliche und der väterliche Vorkern (2PN-Stadium). In beiden Vorkernen erfolgt die DNA-Replikation.
Im weiteren Verlauf kondensieren die Chromosomen, und die Kernmembranen der Vorkerne lösen sich auf. Die Chromosomen beider Vorkerne ordnen sich anschließend gemeinsam im Spindelapparat in der Äquatorialebene an (Syngamie).
Darauf folgt die erste Mitose, bei der die Chromosomen auf die beiden Blastomeren des 2-Zellstadiums verteilt werden. Diese Furchungsteilung erfolgt ohne Zellwachstum und markiert den Beginn der frühen Embryonalentwicklung.