Synkaryon
von altgriechisch: σῠν- ("syn-") - mit; κάρυον ("karyon") - Kern
Definition
Das Synkaryon ist der gemeinsame Zellkern der Zygote, der durch die Verschmelzung des mütterlichen und väterlichen Vorkerns im Rahmen der Befruchtung entsteht.
Entstehung
Nach der Penetration der Eizelle durch das Spermium bilden sich zunächst zwei getrennte Vorkerne (2PN-Stadium). Im Verlauf der Syngamie lösen sich die Kernmembranen auf, und die Chromosomen beider Vorkerne werden im Spindelapparat gemeinsam angeordnet. Erst im Zuge der ersten Mitose entsteht daraus ein einheitlicher diploider Zellkern, das Synkaryon.
Bedeutung
Das Synkaryon stellt die genetische Vereinigung des mütterlichen und väterlichen Genoms dar und bildet die Grundlage für die weitere Embryonalentwicklung.
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Fachgebiete:
Biologie
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