Trip
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
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Definition
Trip bezeichnet im medizinischen und drogenbezogenen Kontext eine vorübergehende, tiefgreifende Veränderung des Bewusstseins, der Wahrnehmung, des Denkens und der Stimmung durch den Konsum von Psychedelika oder anderen Halluzinogen.
Formen
Ein Trip ist durch die Einnahme von verschieden Substanzen möglich, die Einteilung erfolgt dabei durch die Art der Substanz.
- Psychedelika (z.B. LSD, Psilocybin) sind "klassische" Trips bei der die Orientierung erhalten bleibt.
- Dissoziativa (z.B. Ketamin) kommen oft mit starkem Realitätsverlust.
- Deliranta (z.B. Scopolamin) induzieren eher deliriöse, verworrene Zustände.
Symptome
Ein Trip ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern die subjektive Erlebnisqualität einer akuten Intoxikation mit Halluzinogen Substanzen. Die Wirkung dabei dosis-, substanz und setting (äußere Umgebung) abhängig.
- Intensivierte Sinneswahrnehmung
- Euphorie
- Veränderte Denkprozesse
- Kognitive Störung
- Angst, Panikattacken
- Paranoia, Verfolgungswahn
- Depersonalisation
- Verwirrung
Körperliche Begleitsymptome können dabei Tachykardie, Mydriasis, Schwitzen, Tremor, Übelkeit oder Blutdruckveränderungen umfassen.
Nebenwirkungen
Mögliche Risiken und Komplikationen sind:
- Unfälle durch Fehleinschätzung der Realität oder selbstverletzendes Verhalten bei Panik
- Auslösung einer anhaltenden Angststörung
- depressive Episode, drogeninduzierte Psychose
- HPPD (Hallucinogen Persisting Perception Disorder)
Es besteht keine physische Abhängigkeit und in der Regel kein relevantes Entzugssyndrom.
Therapie
Bei einem akuten Bad Trip erfolgt die Behandlung primär supportiv:
- Beruhigende Umgebung
- Empathische Begleitung
- Bei stärkerer Symptomatik: Benzodiazepine (z.B. Lorazepam oder Diazepam) oder Antipsychotika (z.B. Quetiapin)
durch z.B. eine beruhigende Umgebung und empathische Begleitung, die Behandlung kann allerdings auch medikamentös durch die Gabe von Benzodiazepin wie Lorazepam, Diazepam oder Antipsychotika geschehen.
Forschung
In der modernen Forschung werden Psychedelika auf ihr therapeutisches Potenzial bei Depressionen, Angststörungen, PTSD und Abhängigkeitserkrankung untersucht. Ein unkontrollierter "Trip" außerhalb einer medizinischen Umgebung birgt jedoch erhebliche Risiken.