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Stimulans

von lateinisch: stimulare - anregen

1 Definition

Ein Stimulans (Plural: Stimulanzien) ist ein Wirkstoff, der anregend auf die Körperfunktionen wirkt. Im engeren Sinn sind damit Substanzen gemeint, die anregend auf das Nervensystem wirken.

2 Indikationen

Zentrale Stimulanzien sind zum Beispiel bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom und Narkolepsie indiziert.

3 Beispiele

3.1 Zentrale indirekte Sympathomimetika

Indirekte Sympathomimetika erhöhen die Freisetzung von Noradrenalin in den synaptischen Spalt und hemmen zudem häufig die Wiederaufnahme dieses Neurotransmitters in die Präsynapse. Dadurch wird die Aktivität des Sympathikus gesteigert. Peripher können sich dem entsprechend eine Steigerung der Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, Dilatation der Bronchien und weitere Effekte einer Sympathikusaktivierung zeigen. Im Zentralnervensystem wirksame indirekte Sympathomimetika (zentrale Stimulanzien) steigern unter anderem die Konzentrationsfähigkeit, das fokussierte Denken und die Vigilanz. Überdosierung und Abusus kann zur Verkennung der Leistungsgrenzen, Beeinflussung des kardiovaskulären Systems und zum Tod führen.

Zu dieser Wirkstoffklasse zählen beispielsweise:

Ferner sind zahlreiche illegale Rauschmittel zu dieser Klasse zu zählen, so etwa Kokain und Ecstasy.

Fachgebiete: Pharmakologie

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