Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Limbisches System

Englisch: limbic system

1 Definition

Das limbische System ist ein phylogenetisch sehr alter Teil des Gehirns, der sich aus mehreren Strukturen zusammensetzt. Es werden ihm Leistungen wie die Steuerung der Funktionen von Antrieb, Lernen, Gedächtnis, Emotionen sowie vegetative Regulation der Nahrungsaufnahme, Verdauung und Fortpflanzung zugeschrieben.

Hinweis: Das limbische System ist nicht der einzige Ort des Gehirns, an dem diese Leistungen erzeugt werden.

2 Strukturen des limbischen Systems

Zum limbischen System gehören verschiedene Strukturen, die rein anatomisch teilweise weit voneinander entfernt liegen und sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie eine ähnliche oder gemeinsame Funktion haben:

3 Funktion des limbischen Systems

3.1 Corpus mamillare

Das Corpus mamillare ist vor allem im Rahmen des Papez-Neuronenkreis an der Gedächtnisbildung beteiligt. Es kann ebenfalls Sexualfunktionen beeinflussen.

3.2 Gyrus cinguli

Der Gyrus cinguli kann vegetative Funktionen beeinflussen und ist zudem für den psycho- und lokomotorischen Antrieb verantwortlich.

3.3 Gyrus parahippocampalis

Dieser Gyrus dient vor allem dazu, dem Hippocampus Informationen aus anderen Teilen des limbischen Systems weiterzuleiten. Er ist ebenfalls an der Gedächtnisbildung beteiligt.

3.4 Hippocampus

Der Hippocampus hat große Bedeutung für die Gedächtnisbildung, kann aber ebenfalls vegetative und emotionale Funktionen beeinflussen.

3.5 Corpus amygdaloideum

Die Amygdala dient vor allem der Speicherung von Gedächtnisinhalten, die den Menschen emotional sehr bewegt haben. Sie kann ebenfalls vegetative und sexuelle Funktionen beeinflussen.

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