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Pyridostigmin

Handelsnamen: Mestinon®, Kalymin® u.a.
Englisch: pyridostigmine

1 Definition

Pyridostigmin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der indirekten Parasympathomimetika.

2 Indikationen

3 Allgemeines

Beim Wirkstoff Pyridostigmin handelt es sich um einen quaternären Aminkomplex, der die Blut-Hirn-Schranke nicht überschreiten kann. Die Plasmahalbwertszeit beträgt im Durchschnitt ungefähr 1,5 Stunden, wonach der Arzneistoff anschließend zu einem Teil verändert, zu einem unverändert renal eliminiert wird.

4 Wirkmechanismus

Pyridostigmin inhibiert die Acetylcholinesterase. Diese ist ein Enzym, das den Neurotransmitter Acetylcholin im synaptischen Spalt zu Acetat und Cholin hydrolytisch spaltet. Wird dieser Vorgang gehemmt, liegt mehr Acetylcholin an der motorischen Endplatte vor, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Muskelkontraktion kommt, steigt. Auch bei einem Harnverhalt sowie der Darmatonie kann Pyridostigmin eingesetzt werden, da die Wirkung am parasympathischen System ebenso verläuft.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 29. November 2013 um 11:37 Uhr bearbeitet.

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