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Cholin

Chemische Bezeichnung: Trimethyl-hydroxyäthyl-ammoniumhydrochlorid

1 Eigenschaften

Cholin ist für Säugetiere ein semiessentieller Nährstoff. Bei adäquater Versorgung mit Aminosäuren, insbesondere Lysin und Methionin, kann Cholin in ausreichender Menge gebildet werden. Zusätzlich wird von monogastrischen Tieren Cholin auch durch die Nahrung aufgenommen, da Cholin als Bestandteil des Lecithins in der Zellmembran vorhanden ist. Bei Wiederkäuern wird aber Cholin im Pansen nahezu vollständig abgebaut. Cholin hat im Organismus die Funktion eines Methylgruppen-Donators.

2 Biosynthese von Cholin

Cholin als quartäres Ammoniumsalz entsteht aus 2-Amino-Äthanol durch Methylierung. Aus Cholin kann Glycin und Sarkosin gebildet werden.

3 Funktion des Cholins im Stoffwechsel

  • Bestandteil des Lecithins (Phosphatidylcholin) und der Phosphatide. Aufbau der Zellwände und Produktion von Myelin.
  • Cholin ist ein Metylgruppen-Donator, kann 3 Methylgruppen abgeben. Dies entlastet den Methioninstoffwechsel und mittelbar auch den Stoffwechsel der Folsäure.
  • Cholin ist auch Bestandteil des Neurotransmitter Acetylcholin

4 Cholinmangel

Cholinmangel führt zur Fettleber, da Fettsäuren nicht abgegeben werden können.

5 Ursachen von Mangelzuständen

Fachgebiete: Biochemie

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