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Verteilungsvolumen

Synonym: Scheinbares Verteilungsvolumen

1 Definition

Das Verteilungsvolumen ist ein in der Pharmakokinetik gebräuchlicher Parameter. Die Größe des Verteilungsvolumens ist eine hypothetische Größe, da die tatsächlichen Größen der Verteilungsräume (Kompartimente) nicht bekannt sind. Daher ist die Bezeichnung Scheinbares Verteilungsvolumen treffender.

2 Hintergrund

Das Verteilungsvolumen hat einen Einfluss auf die Aufsättigung, Verteilung und Elimination bzw. Clearance eines Arzneistoffs. Bei lipophilen Wirkstoffen hat das Fettgewebe, bei hydrophilen Wirkstoffen der Wasseranteil des Körpers einen großen Einfluss auf das Verteilungsvolumen. Bei jüngeren Kindern müssen z.B. bei wasserlöslichen Medikamenten höhere Dosierungen pro kgKG verabreicht werden, da - im Vergleich zum Erwachsenen - ein größerer Anteil ihres Körpers aus Wasser besteht.

Danke für die Ergänzung.
#2 am 14.01.2019 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
Gemäß Wiki: Verteilungsvolumen ist das fiktive Volumen eines menschlichen oder tierischen Körpers, in das sich ein bestimmter Wirkstoff oder Arzneistoff verteilen müsste, um die beobachtete Konzentration im Blutplasma zu erklären. Das bedeutet: Ist das Verteilungsvolumen groß, so befindet sich nur ein kleiner Anteil des Wirkstoffs im Blut, der Rest in anderen Körperkompartimenten. Dies spricht bspw. für eine hohe Fettlöslichkeit des Wirkstoffes. Andersherum gesagt: Lipophile Wirkstoffe haben ein großes Verteilungsvolumen.
#1 am 05.01.2019 von Adrian Meyer (Student der Humanmedizin)

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