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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Pyridostigmin

(Weitergeleitet von Mestinon)

Handelsnamen: Mestinon®, Kalymin® u.a.
Englisch: pyridostigmine

1 Definition

Pyridostigmin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der indirekten Parasympathomimetika.

2 Indikationen

3 Allgemeines

Beim Wirkstoff Pyridostigmin handelt es sich um einen quaternären Aminkomplex, der die Blut-Hirn-Schranke nicht überschreiten kann. Die Plasmahalbwertszeit beträgt im Durchschnitt ungefähr 1,5 Stunden, wonach der Arzneistoff anschließend zu einem Teil verändert, zu einem unverändert renal eliminiert wird.

4 Wirkmechanismus

Pyridostigmin inhibiert die Acetylcholinesterase. Diese ist ein Enzym, das den Neurotransmitter Acetylcholin im synaptischen Spalt zu Acetat und Cholin hydrolytisch spaltet. Wird dieser Vorgang gehemmt, liegt mehr Acetylcholin an der motorischen Endplatte vor, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Muskelkontraktion kommt, steigt. Auch bei einem Harnverhalt sowie der Darmatonie kann Pyridostigmin eingesetzt werden, da die Wirkung am parasympathischen System ebenso verläuft.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 29. November 2013 um 12:37 Uhr bearbeitet.

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