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Sweet-Syndrom

Synonym: Akute febrile neutrophile Dermatose

1 Definition

Unter dem Sweet-Syndrom ist ein plötzlich einsetzendes Krankheitsbild zu verstehen, in dessen Rahmen es zu Fieber und zur Bildung von roten Knötchen und Ablagerungen im Gesicht und den Extremitäten kommt.

2 Geschichte

Das Sweet-Syndrom wurde als erstes im Jahr 1964 durch den Wissenschaftler Robert Douglas Sweet beschrieben, nach dem die Krankheit auch benannt ist.

3 Labordiagnostik

Im Rahmen der o. g. Fieberschübe kommt es labordiagnostisch zu einer signifikanten Erhöhung der neutrophilen Granulozyten.

4 Verteilung

Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren sind am häufigsten betroffen.

5 Ursachen

Obwohl das Krankheitsbild zunächst sehr diffus erscheint, sind idiopathische Fälle selten. In den meisten Krankheitsfällen liegt dem Sweet-Syndrom eine andere Ursache zu Grunde. Dies kann z. B. die Einnahme bestimmter Medikamente sein. Häufig kommt es zur Ausprägung der Symptome im Anschluss an eine längere virale oder bakterielle Infektion. Eine ganze weitere Reihe von chronischen Erkrankungen kann ebenfalls zu diesem Phänomen führen. V. a. rheumatische Krankheiten, wie die Dermatomyositis oder systemischer Lupus erythematodes stehen häufig in Zusammenhang mit dem Sweet-Syndrom, ebenso wie die Akute myeloische Leukämie.

6 Therapie

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