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Gemfibrozil

Handelsnamen: Gevilon u.a.
Englisch: Gemfibrozil

1 Definition

Gemfibrozil ist ein Fibrat und wird in der Behandlung von Fettstoffwechsel-Erkrankungen verabreicht.

2 Indikationen

Gemfibrozil wird in der Therapie der Hyperlipidämie Typ III und der Hypertriglyzeridämie Typ IV eingesetzt.

3 Allgemeines

Der Wirkstoff liegt im Blut zu 95 % an Plasmaproteine gebunden vor. Er wird über das Cytochrom P450-System (CYP3A4) hepatisch metabolisiert und anschließend überwiegend renal, aber auch zu einem kleinen Teil über den Stuhl eliminiert. Die Plasmahalbwertszeit beträgt ungefähr 1,5 Stunden.

4 Wirkmechanismus

Gemfibrozil greift auf Rezeptor-Ebene in den Fettstoffwechsel ein. Dabei bindet es an den PPARα (Peroxisom-Proliferator aktivierter Rezeptor) und aktiviert dort die Synthese von Lipoproteinlipasen aus Triglyzeriden. Dadurch tritt der erwünschte Effekt, nämlich das Absinken des Triglyzerid-Spiegels, ein. Auch die LDL- und VLDL-Spiegel sinken, während die HDL-Spiegel steigen.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Fachgebiete: Arzneimittel

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