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Psoriasis vulgaris

Synonym: Plaque-Psoriasis
Englisch: plaque psoriasis, psoriasis vulgaris

1 Definition

Die Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis ist die häufigste klinische Form der Schuppenflechte (Psoriasis). Sie macht sich durch erhabene, scharf und unregelmäßig begrenzte, rötliche Plaques der Haut mit silbriger Schuppung bemerkbar.

2 Epidemiologie

Die Psoriasis vulgaris ist die verbreitetste Form der Psoriasis. Sie tritt bei etwa 85-90% der Erkrankten auf.

3 Einteilung

Man unterscheidet zwei Typen der Psoriasis vulgaris:

  • Typ II: Er repräsentiert die Spätmanifestation, die in etwa 30–40 % der Fälle auftritt - häufig erst nach dem vierzigsten Lebensjahr. Sie verläuft meist milder als der Typ I. Eine familiäre Häufung und eine Kopplung an bestimmte Histokompatibilitätsantigene liegen hier nicht vor. Die Psoriasis vulgaris vom Typ II ist in der Regel mit einer Nagelpsoriasis oder einer Psoriasisarthritis verbunden.

4 Symptome

Die typischen und namensgebenden Hautveränderungen der Plaque-Psoriasis sind die fleckförmigen Krankheitsherde. Sie sind als leicht über das Hautniveau der Umgebung erhabene, gerötete und mit silbrig-weißen Schuppen bedeckte Hautareale erkennbar. Häufig sind sie an den Streckseiten der Extremitäten (Knie, Ellenbogen) sowie an der Kopfhaut und am Steißbein lokalisiert.

5 Klinische Formen

Bei der Plaque-Psoriasis können die Krankheitsherde unterschiedliche Formen annehmen. Nach dem klinischen Bild unterscheidet man u.a.:

Fachgebiete: Dermatologie

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