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Psoriasis erythrodermica

1 Definition

Bei der Erythrodermia psoriatica handelt es sich um eine besonders schwere Verlaufsform der Psoriasis vulgaris, bei der mehr als 75% des gesamten Integuments von einer Erythrodermie betroffen sind.

2 Epidemiologie

Bei etwa 1-2% aller Patienten mit Psoriasis kann im Laufe ihrer Erkrankung eine Erythrodermia psoriatica auftreten.

3 Auslöser

Mögliche Auslöser der Psoriasis erythrodermica sind:

4 Klinik

Das klinische Erscheinungsbild kann sehr heterogen sein, wobei ein generalisiertes Erythem kennzeichnend ist. Es handelt sich um ein potentiell lebensbedrohliches Krankheitsbild mit Ödemneigung, Tachykardie und Fieber. Hauptmerkmale sind:

Als Nebensymptome gelten

5 Diagnostik

Die Histologie zeigt eine Dermatitis mit psoriasiformem Muster und Munro-Abszessen. Im Labor zeigen sich typische Entzündungsparameter wie CRP und Leukozytose.

6 Therapie

Die Behandliung erfolgt mit systemischen Antipsoriatika wie Ciclosporin A bzw. Biologicals wie Etanercept, Infliximab, Efalizumab oder Adalimumab.

Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Januar 2021 um 19:49 Uhr bearbeitet.

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