Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

das Flexikon denkt gerade nach, deshalb steht es nur im Lesemodus zur Verfügung

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Secukinumab

Synonym: AIN457
Handelsname: Cosentyx®
Englisch: secukinumab, AIN457, KB-03303A, NVP-AIN457, Human anti-interleukin-17A monoclonal antibody

1 Definition

Secukinumab ist ein rekombinanter, humaner monoklonaler Antikörper mit antiinflammatorischen Eigenschaften, der in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO-Zellen) hergestellt wird. Der Wirkstoff wird vor allem bei Psoriasis eingesetzt.

2 Hintergrund

Das Biologikum Secukinumab wurde im Januar 2015 von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zur primären systemischen Therapie von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis bei erwachsenen Patienten, die eine systemische Behandlung benötigen, zugelassen. 2016 folgte eine Indikationserweiterung für Psoriasis-Arthritis und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew).

Der Zulassung liegen die Ergebnisse von vier randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien ERASURE, FIXTURE, FEATURE und JUNCTURE mit insgesamt 2.403 Patienten, sowie einer weiteren Phase-III-Studie SCULPTURE mit 966 Patienten zugrunde. Secukinumab ist somit der erste IL-17-Inhibitor, der in Europa zur Erstlinientherapie in dieser Indikation die Zulassung erhalten hat.

In anderen Therapiegebieten, in denen die Wirkung von Secukinumab erforscht wurde, z.B. bei rheumatoider Arthritis (RA)[1] und Uveitis[2] erwies sich die Substanz als weniger wirksam. Die primären Endpunkte konnten in den klinischen Studien nicht erreicht werden.

3 Indikationen

Secukinumab ist als First-Line-Therapie zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis bei Erwachsenen zugelassen - allein oder in Kombination mit Methotrexat (MTX). Weitere Indikationen - als Second-Line-Therapie - sind Psoriasis-Arthritis und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew).

4 Applikationsformen

Das Arzneimittel wird subkutan appliziert. Es steht als Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung, Injektionslösung in einem vorgefüllten Injektor oder Injektionslösung in Fertigspritzen zur Verfügung.

5 Wirkmechanismus

Secukinumab wirkt antiinflammatorisch und immunmodulierend. Durch die selektive Bindung an Interleukin-17A (IL-17A) blockiert Secukinumab seine Interaktion mit dem IL-17-Rezeptor und verhindert so die Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen, Mediatoren und Chemokinen.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

8 Weblinks

9 Quellen

  1. Genovese MC, Durez P, Richards HB, et al.: Efficacy and safety of secukinumab in patients with rheumatoid arthritis: a phase II, dose-finding, double-blind, randomised, placebo controlled study Annals of the Rheumatic Diseases Published Online First: 23 June 2012. doi: 10.1136/annrheumdis-2012-201601
  2. Dick AD1, Tugal-Tutkun I, Foster S, Zierhut M, Melissa Liew SH, Bezlyak V, Androudi S.: Secukinumab in the treatment of noninfectious uveitis: results of three randomized, controlled clinical trials. Ophthalmology. 2013 Apr;120(4):777-87. doi: 10.1016/j.ophtha.2012.09.040. Epub 2013 Jan 3.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2019 um 10:35 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

57 Wertungen (4.23 ø)

20.566 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: