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Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa.
Der Verlauf der Lyme-Borreliose wird in drei Stadien eingeteilt. Diese Einteilung beinhaltet einen Übergang von einem anfangs eher lokalen Geschehen zu einer mehr systemischen Beteiligung.
Diese Stadieneinteilung stellt einen "idealisierten" Verlauf dar. Die lokale Borrelieninfektion (Stadium I) kann im Einzelfall auch asymptomatisch verlaufen.
Die Diagnose "Lyme-Borreliose" wird durch den serologischen Nachweis von Antikörpern gestellt. Die IgM-Antikörper sind jedoch erst ab der 3 Woche positiv. Deshalb erfolgt in der Regel eine Wiederholung der Untersuchung nach 3-4 Wochen. Gelegentlich ist auch ein kultureller Nachweis in Biopsiematerial oder durch PCR möglich.
Die frühzeitige Entfernung (innerhalb von 24 Stunden) der Zecken schützt in der Regel vor einer Infektion. Bei Verdacht auf eine Borrelieninfektion ist die Gabe von Antibiotika notwendig, um die Erreger rechtzeitig zu eliminieren.
Laborlexikon: Borreliendiagnostik


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