SGLT-2-Inhibitor
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LoslegenSynonyme: SGLT-2-Hemmer, SGLT2-Inhibitor, SGLT2-Hemmer, Gliflozin
Englisch: SGLT2-inhibitor, sodium-glucose cotransporter-2 inhibitor
Definition
Die SGLT-2-Inhibitoren, kurz SGLT2i, sind Arzneistoffe, die zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2, der chronischen Herzinsuffizienz und der chronische Nierenerkrankung eingesetzt werden. Sie hemmen den natriumabhängigen Glukose-Cotransporter 2 (SGLT-2) im proximalen Tubulus der Niere und vermindern dadurch die renale Glukoserückresorption.
Geschichte
SGLT-2-Inhibitoren wurden ursprünglich als Antidiabetika entwickelt. Nach der Beobachtung (unerwarteter) positiver Effekte auf die Herz- und Nierenfunktion wurde die Indikation auf die chronische Herzinsuffizienz und die chronische Niereninsuffizienz erweitert.
Wirkstoffe
Bisher in Deutschland zugelassene SGLT-2-Inhibitoren sind:
- Dapagliflozin (Forxiga®, in Xigduo®)
- Empagliflozin (Jardiance®, in Glyxambi®)
- Ertugliflozin (Steglatro®, in Steglujan®)
- Canagliflozin (Invokana®, Vertrieb in Deutschland eingestellt)
- Sotagliflozin (Zynquista®, Vertrieb in Deutschland eingestellt)
Außerdem existieren weitere, bisher (2026) in Deutschland nicht zugelassene Wirkstoffe:
Wirkmechanismus
SGLT-2-Inhibitoren hemmen spezifisch den renalen, natriumabhängigen Glukosetransporter SGLT-2 (sodium-dependent glucose co-transporter 2). Dieses Transportprotein befindet sich im proximalen Tubulus der Niere und ist für ca. 90 % der Glukoserückresorption verantwortlich. Als Folge kommt es zur vermehrten Glukoseausscheidung über den Harn (Glukosurie) mit osmotischer Diurese. Die SGLT-2-Inhibitoren wirken also unabhängig vom Insulinstoffwechsel. Der SGLT-1-Transporter, der u.a. im Darm für die Absorption der Glukose zuständig ist, wird i.d.R. nicht gehemmt. Eine Ausnahme ist z.B. Sotagliflozin, das beide Transporter hemmt.
Der genaue Wirkmechanismus, der die kardio- und nephroprotektiven Effekte vermittelt, ist bislang (2026) nicht abschließend geklärt. Es handelt sich wahrscheinlich um ein multifaktorielles Geschehen, an dem u.a. die Modulation des myokardialen Ionenhaushalts, die Aktivierung der AMPK-Signalkaskade, eine Stimulation der Ketonkörperproduktion, antientzündliche Effekte und hämodynamische Mechanismen beteiligt sind.[1][2]
Wirkung
Antidiabetische Wirkung
SGLT-2-Inhibitoren können innerhalb von drei Monaten die Blutglukosewerte um bis zu 30 mg/dl und den HbA1c-Wert um ca. 0,6 Prozentpunkte senken. Dabei besteht weder das Risiko einer Hypoglykämie noch einer Störung im Elektrolythaushalt.
Es gibt Hinweise, dass der Einsatz von SGLT-2-Inhibitoren vor dem Auftreten einer diabetischen Nephropathie schützen kann und einen Progress einer bestehenden Nephropathie verlangsamen kann.
Kardioprotektive Wirkung
Weiterhin haben SGLT-2-Hemmer einen positiven Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko. Sie bewirken eine leichte Gewichtsabnahme (ca. 1,3 bis 2,0 kg) und eine Blutdrucksenkung. Die erhöhte Glukose- und Wasserausscheidung führt zu einem reduzierten Plasmavolumen und somit zu einer Senkung der Vor- und Nachlast des Herzens. Dadurch wird das Risiko der Entwicklung bzw. einer Verschlechterung einer Herzinsuffizienz reduziert. Dieser Effekt wurde sowohl bei Patienten mit Diabetes mellitus als auch bei sonst gesunden Probanden festgestellt. Teils zeigte sich auch ein positiver Einfluss auf eine vorliegende koronare Arteriosklerose.
Nephroprotektive Wirkung
SGLT-2-Hemmer haben eine nephroprotektive Wirkung. Zu Beginn der Therapie kommt es zu einem transienten Abfall der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Die genauen hämodynamischen Mechanismen der Nephroprotektion werden weiterhin diskutiert. Neben einer Aktivierung des tubuloglomerulären Feedbacks werden Veränderungen des Tonus von Vas afferens und Vas efferens als ursächlich angesehen.
Nach einigen Wochen der Anwendung verbessert sich die GFR wieder. Im Krankheitsverlauf der diabetischen Nephropathie zeigt sich anschließend ein insgesamt langsameres Absinken der GFR im Vergleich zu Patienten, die keine SGLT-2-Inhibitoren einnehmen.
Indikationen
- Diabetes mellitus Typ 2: In der aktuellen Leitlinie (Stand 2025) wird der Einsatz von SGLT-2-Hemmern in Kombination mit Metformin bei hohem kardiovaskulären oder renalen Risiko sowie bei klinisch relevanter kardiovaskulärer Erkrankung empfohlen.
- Chronische Herzinsuffizienz: Bei Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), mäßig reduzierter Ejektionsfraktion (HFmrEF)[3] und mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF)[4][5] werden SGLT-2-Inhibitoren zusätzlich zur leitliniengerechten Kombinationstherapie eingesetzt. Zugelassene Wirkstoffe sind Dapagliflozin und Empagliflozin.
- Chronische Nierenerkrankung (CKD): In Deutschland sind zur Behandlung der CKD die SGLT2-Inhibitoren Dapagliflozin und Empagliflozin zugelassen.
Darreichungsformen
SGLT-2-Inhibitoren werden oral appliziert und sind als Filmtabletten erhältlich. Neben Monopräparaten existieren verschiedene Fixkombinationen, unter anderem mit Metformin, DPP-4-Inhibitoren oder anderen Antidiabetika.
Anwendung
SGLT-2-Inhibitoren werden in der Regel einmal täglich oral eingenommen. Die Dosierung ist wirkstoff- und indikationsabhängig. Vor Beginn der Therapie sollten die Nierenfunktion sowie bestehende Risikofaktoren für eine Dehydratation oder Ketoazidose berücksichtigt werden.
Aufgrund des Risikos einer euglykämen Ketoazidose sollten SGLT-2-Inhibitoren vor größeren operativen Eingriffen sowie bei längeren Nüchternphasen in der Regel 3 Tage zuvor pausiert werden.
Nebenwirkungen
SGLT-2-Inhibitoren haben eine Reihe von Nebenwirkungen, hierzu gehören zum Beispiel:
- Harnwegsinfekte bzw. genitale Infektionen (v.a. vulvovaginale Candidosen, Balanitis, Balanoposthitis), da der erhöhte Glukosegehalt im Urin das Wachstum von Mikroorganismen begünstigt
- nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)[6]
- Polyurie mit Dehydratation und entsprechenden Komplikationen (z.B. Schwindel, Hypotonie)
- atypische diabetische Ketoazidose: insbesondere bei schwer kranken Patienten mit Sepsis, Fieber, Dehydratation, Nierenversagen und Nüchternphasen sowie Phasen mit erhöhtem Insulinbedarf; die Diagnosestellung ist in diesem Fall erschwert, da der Blutzucker nur mäßig erhöht oder sogar normal sein kann
- vermutlich erhöhtes Frakturrisiko und Risiko einer Amputation der unteren Extremität (gilt für Canagliflozin)
Anders als initial angenommen gibt es nach aktuellem Stand (2026) keinen Hinweis auf eine Kanzerogenität von SGLT-2-Inhibitoren. Neuere Beobachtungsstudien deuten eher auf eine mögliche Reduktion des Risikos für bestimmte Malignome hin, darunter Pankreaskarzinom, Nierenzellkarzinom und hämatologische Neoplasien. Ein kausaler Zusammenhang ist bislang (2026) jedoch nicht belegt.[7]
Wechselwirkungen
Aufgrund der diuretischen Wirkung kann die gleichzeitige Anwendung von Diuretika das Risiko für Dehydratation und Hypotonie erhöhen. Ggf. ist eine Anpassung der Diuretikadosis erforderlich. In Kombination mit Insulin oder insulinotropen Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Glinide) besteht ein erhöhtes Hypoglykämierisiko, sodass eine Dosisreduktion dieser Substanzen erwogen werden sollte.
Kontraindikationen
SGLT-2-Inhibitoren sind kontraindiziert bei:
- Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff
- Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
- rezidivierenden Harnwegsinfektionen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Diabetes mellitus Typ 1: erhöhtes Risiko für (schwere) atypische diabetische Ketoazidosen (euglykäme Ketoazidose)[8]
Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion wird die Anwendung laut Fachinformation aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht empfohlen. Die jeweiligen eGFR-Untergrenzen sind substanz- und indikationsabhängig: Für Empagliflozin liegt sie bei einer eGFR < 20 ml/min (CKD- und Herzinsuffizienz-Indikation) bzw. < 30 ml/min (Diabetes-mellitus-Typ-2-Indikation), für Dapagliflozin bei eGFR < 25 ml/min und für Ertugliflozin bei einer eGFR oder Creatinin-Clearance anhaltend < 30 ml/min/1,73 m².
Labormedizin
In Urinproben, die vor der Analyse ungekühlt aufbewahrt werden, kann es aufgrund der Glukosurie zu Gärungsprozessen kommen. Im Ergebnis der Umwandlung von Glukose wird in diesen Proben trotz Alkoholabstinenz Ethanol falsch positiv bestimmt.[9]
Klinische Studien
Während des Zulassungsprozesses wurden verschiedene klinische Studien durchgeführt, dazu gehören z.B.:
Kardioprotektion
In der 2015 publizierten EMPA-REG-OUTCOME-Studie wurde Empagliflozin bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und hohem kardiovaskulärem Risiko untersucht. Hierbei zeigte sich eine Reduktion von kardiovaskulären Endpunkten (Auftreten eines Schlaganfalls, Myokardinfarkts oder der kardiovaskulär bedingte Tod und Häufigkeit stationärer Aufnahmen aufgrund einer Herzinsuffizienz), unabhängig von der HbA1c-Senkung.[10] Spätere Analysen der EMPA-REG-OUTCOME-Daten (2018) bestätigten diesen kardiovaskulären Benefit auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.[11][12]
Weiterhin konnte die CANVAS-Studie eine Reduktion der kardiovaskulären Mortalität für Canagliflozin zeigen.[13][14]
Eine weitere Phase-3-Studie (DECLARE-TIMI 58) untersuchte den kardiovaskulären Benefit von Dapagliflozin:[15] Hierbei zeigte sich eine Reduktion der stationären Aufnahmen wegen kardialer Dekompensation, wobei im Gegensatz zu den anderen zwei Studien keine Senkung atherosklerotischer Ereignisse (Myokardinfarkt, Apoplex) festgestellt werden konnte.
In der DAPA-HF-Studie wurde erstmals Dapagliflozin bei Patienten mit Herzinsuffizienz (ab Stadium NYHA II) getestet. Hierbei zeigte sich eine signifikante Reduktion des primären Endpunktes (kardiovaskulärer Tod, Hospitalisierung aufgrund der Herzinsuffizienz), auch bei Patienten ohne Diabetes mellitus.[16]
In der EMPEROR-Reduced-Studie reduzierte Empagliflozin bei Patienten mit Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) – mit und ohne Diabetes mellitus – das Risiko für kardiovaskulären Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz.[17]
Bei Betroffenen mit Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ senkte Empagliflozin in der EMPEROR-Preserved-Studie den kombinierten primären Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod und Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz um relativ 21 %.[18]
Die DELIVER-Studie zeigte einen entsprechenden Nutzen von Dapagliflozin bei Patienten mit mäßig reduzierter (HFmrEF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und bildet die Evidenzgrundlage für die diesbezügliche Zulassungserweiterung.[19]
Nephroprotektion
In den Studien CANVAS, EMPA-REG-OUTCOME und DECLARE-TIMI konnte bereits eine Nephroprotektion beobachtet werden, jedoch handelte es sich nur um einen sekundären Endpunkt.[20]
Die CREDENCE-Studie konnte 2019 einen nephroprotektiven Effekt von Canagliflozin bei chronisch nierenkranken Patienten mit Diabetes mellitus und Albuminurie aufzeigen.[21] Außerdem zeigte sich eine Reduktion der nieren- und herzspezifischen Endpunkte (terminales Nierenversagen, Verdopplung des Kreatininwertes oder renal-bedingter Tod sowie terminales Nierenversagen allein bzw. kardiovaskulär-bedingter Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall sowie Hospitalisierung aufgrund von Herzversagen).
Die DAPA-CKD-Studie wies 2020 einen nephroprotektiven Effekt von Dapagliflozin bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit nach – sowohl mit als auch ohne Diabetes mellitus; der kombinierte renale und kardiovaskuläre Endpunkt wurde signifikant reduziert.[22]
Die EMPA-KIDNEY-Studie bestätigte 2022 für Empagliflozin in einem breiten Spektrum von Patienten mit chronischer Nierenkrankheit (mit und ohne Diabetes) eine Reduktion der Krankheitsprogression bzw. des kardiovaskulär bedingten Todes.[23]
Nach Ergebnissen der RED-Studie wird pathophysiologisch eine Dilatation des Vas efferens vermutet.[24]
Der frühe Einsatz von SGLT-2-Inhibitoren bei Typ-2-Diabetikern mit hohem kardialen oder renalen Risiko wird von Fachgesellschaften wie der American Diabetes Association (ADA) und der European Association for the Study of Diabetes (EASD) empfohlen. Die European Society of Cardiology (ESC) empfiehlt in ihrer Leitlinie von 2023 SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus und atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung, Herzinsuffizienz oder chronischer Nierenkrankheit – unabhängig von der glykämischen Kontrolle und zusätzlich zur Standardtherapie.[25]
Eine Meta-Analyse zum Einsatz von SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung zeigte, dass das Risiko einer weiteren Verschlechterung der Erkrankung (z.B. Zunahme des Schweregrades bzw. Stadiums, Abnahme der GFR) reduziert wurde.[26] Die schützende Wirkung ist jedoch von der Grunderkrankung und weiteren Faktoren abhängig.
Podcast
Literatur
- AWMF online – S3-Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Typ-2-Diabetes, Version 3, Stand 15.05.2023, gültig bis 15.05.2028
- AWMF online – S3-Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz, Stand 2023
- Bailey et al., Renal Protection with SGLT2 Inhibitors: Effects in Acute and Chronic Kidney Disease, Curr Diab Rep., 2022
Quellen
- ↑ Camilli M et al. Sodium-glucose cotransporter 2 inhibitors and the cancer patient: from diabetes to cardioprotection and beyond. Basic Res Cardiol. 2024;120(1):241-262.
- ↑ Hushmandi K et al. SGLT2 inhibitors and AMPK crosstalk in diabetes mellitus: mechanistic insights and therapeutic applications. J Diabetes Metab Disord. 2026;25(1):114.
- ↑ Nationale Versorgungsleitlinie: Chronische Herzinsuffizienz, Langfassung 2023. Zuletzt abgerufen am 15.09.2025
- ↑ Gemeinsamer Bundesausschuss – Beschluss über Änderung der Arzneimittel-Richtlinie, Stand 15.09.2022
- ↑ Deutsches Ärzteblatt – Zulassungserweiterung HFmrEF und HFpEF: Dapagliflozin bei HF, abgerufen am 24.08.2023
- ↑ BfArM - Rote-Hand-Brief zu SGLT2-Inhibitoren ("Sodium-Glucose-Co-Transporter 2 Inhibitors"): Risiko einer Fournier Gangrän (nekrotisierende Fasziitis des Perineums) bei der Anwendung, 21.01.2019
- ↑ Tang H et al. Assessing the benefit-risk profile of newer glucose-lowering drugs: A systematic review and network meta-analysis of randomized outcome trials. Diabetes Obes Metab. 2025;27(3):1444-1455.
- ↑ BfArM – Informationsbrief zu SGLT2-Inhibitoren: Risiko einer diabetischen Ketoazidose. Veröffentlicht am 09.07.2015
- ↑ Schwartz AL. SGLT2 Inhibitors and False Positive Toxicology Tests. N Engl J Med. 2024
- ↑ Zinman B et al. Empagliflozin, Cardiovascular Outcomes, and Mortality in Type 2 Diabetes, N Engl J Med 2015; 373:2117-2128, abgerufen am 11.11.2019
- ↑ Inzucchi SE et al. Improvement in Cardiovascular Outcomes With Empagliflozin Is Independent of Glycemic Control, Circulation. 2018;138:1904–1907
- ↑ Wanner C et al. Empagliflozin and Clinical Outcomes in Patients With Type 2 Diabetes Mellitus, Established Cardiovascular Disease, and Chronic Kidney Disease, Circulation. 2018;137:119–129
- ↑ Radholm K et al. Canagliflozin and Heart Failure in Type 2 Diabetes Mellitus: Results From the CANVAS Program (Canagliflozin Cardiovascular Assessment Study), Circulation. 2018
- ↑ Neal B et al. Rationale, design, and baseline characteristics of the Canagliflozin Cardiovascular Assessment Study (CANVAS)—A randomized placebo-controlled trial, American Heart Journal. Band 166, Nummer 2, 2013
- ↑ Wiviott SD et al. Dapagliflozin and Cardiovascular Outcomes in Type 2 Diabetes, N Engl J Med 2019
- ↑ McMurray JJV et al. Dapagliflozin in Patients with Heart Failure and Reduced Ejection Fraction, N Engl J Med 2019;381(21):1995-2008
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- ↑ Li et al. Effects of SGLT2 Inhibitors on Renal Outcomes in Patients With Chronic Kidney Disease: A Meta-Analysis, Frontiers in Medicine, 2021
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