Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Vasokonstriktion

von lateinisch: vas - Gefäß; constringere - zusammenziehen
Synonym: Gefäßverengung

1 Definition

Unter Vasokonstriktion versteht man die "Zusammenschnürung" bzw. "Verengung" von Blutgefäßen, welche durch die glatte Gefäßmuskulatur verursacht wird.

Das Gegenteil der Vasokonstriktion ist die Vasodilatation. Substanzen, die eine Vasokonstriktion vermitteln, werden als Vasokonstriktoren bezeichnet.

2 Physiologie

Die Vasokonstriktion ist eine physiologische Reaktion, die dazu führt, dass der Gefäßquerschnitt und damit die Durchblutung hinter dem betroffenen Gefäßabschnitt verringert werden. Auslösend ist eine Kontraktion der glatten Gefäßmuskulatur. Sie wird durch viszeromotorische Fasern des vegetativen Nervensystems oder durch verschiedene Botenstoffe wie Angiotensin II, AVP, Thromboxan, Adrenalin oder Noradrenalin hervorgerufen.

3 Quelle

  • Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie, Hrsg. T. Herdegen, 2. Auflage 2011, Thieme Verlag

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

34 Wertungen (3.68 ø)

122.834 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: