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Vasokonstriktion

von lateinisch: vas - Gefäß; constringere - zusammenziehen
Synonym: Gefäßverengung

1 Definition

Unter Vasokonstriktion versteht man die "Zusammenschnürung" bzw. "Verengung" von Blutgefäßen, welche durch die glatte Gefäßmuskulatur verursacht wird.

Das Gegenteil der Vasokonstriktion ist die Vasodilatation. Substanzen, die eine Vasokonstriktion vermitteln, werden als Vasokonstriktoren bezeichnet.

2 Physiologie

Die Vasokonstriktion ist eine physiologische Reaktion, die dazu führt, dass der Gefäßquerschnitt und damit die Durchblutung hinter dem betroffenen Gefäßabschnitt verringert werden. Auslösend ist eine Kontraktion der glatten Gefäßmuskulatur. Sie wird durch viszeromotorische Fasern des vegetativen Nervensystems oder durch verschiedene Botenstoffe wie Angiotensin II, AVP, Thromboxan, Adrenalin oder Noradrenalin hervorgerufen.

3 Quelle

  • Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie, Hrsg. T. Herdegen, 2. Auflage 2011, Thieme Verlag

Diese Seite wurde zuletzt am 10. April 2015 um 15:55 Uhr bearbeitet.

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