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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Natrium

Chemisches Kürzel: Na
Englisch: sodium

1 Definition

Natrium ist ein einwertiges Element mit der Ordnungszahl 11 und gehört zur ersten Hauptgruppe (Alkali-Metalle). Mit einem mittleren Atomgewicht von 22,99 zählt es zu den Leichtmetallen.

2 Hintergrund

Elementares Natrium ist hochreaktiv und muss deswegen bei der Lagerung gegen eine explosive Oxidation geschützt werden. Als Kation bildet es zusammen mit Cl- das Kochsalz.

3 Physiologie

Im tierischen Organismus zählt Natrium als Na+-Ion zu den wichtigsten Elektrolyten mit einer extrazellulären Konzentration von etwa 140 mmol/l. Es ist damit von elementarer Bedeutung bei der Aufrechterhaltung des Membranpotentials. Gleichzeitig ist es maßgeblich am Austausch von Wasser zwischen Intra- und Extrazellulärraum beteiligt.

Kompartiment Verteilung
intrazellulär 2 bis 5 % des Körper-Natriums, 10 bis 15 mmol/l
extrazellulär 95 bis 98 % des Körper-Natriums, 135 bis 145 mmol/l

Der Mensch nimmt Natrium zum größten Teil durch Kochsalz über die Nahrung auf. Die durchschnittliche Zufuhr liegt dadurch bei ca. 2 bis 6 g Natrium pro Tag. Die Ausscheidung erfolgt zu ca. 95 % über die Niere durch den regulatorischen Einfluss von Aldosteron und ANP. Die restlichen 5 % werden über den Stuhl und den Schweiß ausgeschieden. Die Natriumregulation wird durch Volumen- und Osmolalitätsrezeptoren gesteuert. Kommt es zu einer Dysbalance von Natrium und Wasser, kann das schwerwiegende Folgen für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers haben.

4 Labordiagnostik

4.1 Natrium im Serum

Für die Bestimmung des Natriums im Serum, siehe: Serumnatrium

4.2 Natrium im Urin

Für die Bestimmung von Natrium im Harn wird eine Probe des Sammelurins benötigt. Dabei ist unbedingt die Urinmenge anzugeben. Physiologisch ist eine Konzentration von 50 bis 200 mmol/24 h

Das Ergebnis der Untersuchung sollte immer in Zusammenschau mit der Anamnese und der Klinik des Patienten sowie weiterer diagnostischer Untersuchungen gesehen werden.

5 Quellen

  • Laborlexikon.de. abgerufen am 06.04.2021

Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 6. April 2021 um 18:35 Uhr bearbeitet.

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