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Geriatrisches Assessment

von englisch: assessment - Einschätzung

1 Definition

Der Begriff Geriatrisches Assessment bezeichnet die Bewertung der körperlichen Gesundheit sowie der psychosozialen und funktionellen Fähigkeiten eines Patienten in der Geriatrie. Im Idealfall ist das Assessment ein mehrdimensionaler, interdisziplinär betreuter Prozess.

2 Hintergrund

Beim geriatrischen Assessment wird mittels geeigneter Tests der physische, kognitive, emotionale, ökonomische und soziale Zustand des Patienten eingeschätzt. Grundsätzlich sollte bei Patienten über 70 Jahren ein Assessment zumindest in Erwägung gezogen werden, insbesondere bei Vorliegen von folgenden Aspekten:

Das geriatrische Assessment kann nicht nur stationär, sondern auch ambulant durchgeführt werden.

3 Durchführung

3.1 AGAST-Empfehlungen

Das geriatrische Assessment wird nach Empfehlungen der AGAST (Arbeitsgruppe Geriatrisches Assessment) in drei Stufen eingeteilt, die aufeinander aufbauen. Es soll zur besseren Kommunikation zwischen Arzt, Patient und dessen Umfeld beitragen. Um eine Objektivierbarkeit zu gewährleisten, sollten man möglichst standardisierte Tests verwenden, die reproduzierbar sind. So sind auch Verlaufskontrollen durch ein erneutes Assessment möglich.

3.1.1 Stufe 1

In der ersten Stufe wird ein multidimensionales Screening zur Identifikation von geriatrischen Patienten durchgeführt, beispielsweise mit Hilfe des geriatrischen Screenings nach Lachs.

3.1.2 Stufe 2

Die zweite Stufe entspricht dem "Basisassessment":

  • Stufe 2a: Ausschluss bzw. Nachweis einer therapierelevanten Störung
  • Stufe 2b: Erfassung und Beschreibung der Ausprägung von Beeinträchtigungen

Dabei werden folgende Dimensionen beurteilt:

Obligat ist weiterhin im Rahmen einer frührehabilitativen Komplexbehandlung ein soziales Assessment. Auch eine generelle Erfassung der Bereiche Ernährung und Schmerz wird empfohlen. Individuell können weitere Aspekte, z.B. Schlaf oder Sucht, beurteilt werden.

3.1.3 Stufe 3

Die dritte Stufe dient der vertiefenden Abklärung von Beeinträchtigungen, die nur bei Bedarf gezielt und problemorientiert erfolgt.

3.2 Hausärztlich-geriatrisches Basisassessment

Das hausärztlich-geriatrische Basisassessment ist Teil des ärztlichen Leistungskatalog (EBM-Nr 03360). Unterschieden werden obligate und fakultative Inhalte. Die Leistung kann einmal im Behandlungsfall und zweimal im Krankheitsfall abgerechnet werden. Zu den obligaten Inhalten zählen:

  • persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt
  • Erhebung und/oder Monitoring organbezogener und übergreifender motorischer, emotioneller und kognitiver Funktionseinschränkungen, Beurteilung der Selbstversorgungsfähigkeiten mittels standardisierter, wissenschaftlich validierter Testverfahren
  • Beurteilung der Mobilität und Sturzgefahr durch standardisierte Testverfahren

Fakultative Leistungsinhalte sind:

  • Beurteilung von Hirnleistungsstörungen
  • Anleitung zur Anpassung des familiären und häuslichen Umfeldes an die ggf. vorhandene Fähigkeits- und Funktionsstörung
  • Anleitung zur Anpassung des Wohnraumes, ggf. Arbeitsplatzes
  • Abstimmung mit dem mitbehandelnden Arzt

Für das hausärztlich-geriatrische Basisassessment eignet sich das Manageable Geriatric Assessment (MAGIC), das 9 Bereiche umfasst:

4 Zielsetzung

Ziel des Assessments sollte es sein, dem Patienten ganzheitlich Hilfe zukommen zu lassen und insbesondere eine den Lebensbedingungen angepasste Therapie der Erkrankungen durchzuführen. Die in der Klinik erreichten Erfolge sollen möglichst im alltäglichen Umfeld erhalten oder weiter fortgeführt werden.

5 Dimensionen

5.1 Selbsthilfefähigkeit

Die Dimension Selbsthilfefähigkeit soll die Selbstständigkeit in täglichen Basisaktivitäten erfassen. Im Basisassessment sind stets Instrumente der Stufe 2b erforderlich, da geriatrische Patienten generell durch vorhandene oder zumindest drohende Einschränkungen ihrer selbstständigen Lebensführung gekennzeichnet sind. Für die Beurteilung werden folgende Instrumente empfohlen:

5.2 Mobilität und Motorik

Zur Beurteilung der Mobilität und Motorik eignet sich der New Mobility Score nach Parker und Palmer (PPMS) im Rahmen eines sozialen Assessments, solange die anamnestischen Angaben zuverlässig sind.[4] Dabei soll auch eine inhaltliche Beschreibung erfolgen und die Versorgung mit Hilfsmitteln erfasst werden. Weitere Testinstrumente sind:

Weiterhin sollte zumindest im Fall von Beeinträchtigungen die Handkraft und Grobmotorik sowie die Feinmotorik überprüt werden. Hierzu eignen sich z.B.:

  • standardisierte Messung der Handkraft: korreliert mit Gesamtkörperkraft und Gehfähigkeit sowie negativ mit dem Sturz- und Frakturrisiko
  • 20-Cents-Test (20-C-T):[11] auch bei Patienten mit mittelgradiger kognitiver oder visueller Beeinträchtigung durchführbar

5.3 Demenz und Delir

Geeignete Testinstrumente für das Assessment der Stufe 2a sind unter anderem:

Weiterhin kommen folgende Testinstrumente zur Anwendung:

Folgende Testinstrumente sind insbesondere zur Delirerfassung geeignet:

Für die Stufe 3 des Assessments existieren weitere hilfreiche Werkzeuge, z.B. CERAD-Plus.

5.4 Emotion

Altersadäquate Testinstrumente sind für geriatrische Patienten, die unter einer depressiven Episode leiden, notwendig. Empfohlen wird derzeit (2019) die Kombination mehrerer Untersuchungsmethoden, z.B.:

5.5 Soziale Situation

Für das Leben eines geriatrischen Patienten sind die Bedingungen seiner sozialen Situation entscheidend. Im Rahmen einer frührehabilitativen Komplexbehandlung ist das Sozialassessment obligat. Erfasst werden sollen:

  • Wohnsituation
  • Kontakte
  • Aktivitäten
  • vorhandene oder benötigte Hilfsmittel
  • vorhandene oder benötigte pflegerische Unterstützung
  • rechtliche Verfügungen

Hilfreiche, jedoch nicht ausreichende Testinstrumente sind der Sozialfragebogen nach Nikolaus und SOS Hochzirl.

5.6 Schmerz

Da bis zu 80 % der älteren Menschen unter Schmerzen leiden, jedoch häufig nicht darüber berichten, sollte explizit nachgefragt werden. Falls möglich, sollte eine Selbsteinschätzung bevorzugt werden.

5.6.1 Kognitiv nicht oder wenig eingeschränkte Patienten

Für das Assessment der Stufe 2a bei kognitiv wenig eingeschränkten Menschen eignet sich folgendes Vorgehen:

  • Frage 1: Aktuelle Schmerzen?
    • Ja: Stufe 2b
    • Nein: weiter mit Frage 2
  • Frage 2: Schmerzen in letzten 2 Wochen?
    • Ja: weiter mit Frage 3
    • Nein: Schmerzassessment derzeit beendet
  • Frage 3: Schmerzen vermutlich in nächsten 2 Wochen?
    • Ja: Stufe 2b
    • Nein: Schmerzassessment derzeit beendet

Anschließend erfolgt in der Stufe 2b die Erhebung von

Für die Stufe 3 des Schmerzassessments müssen psychische Faktoren und je nach Genese spezifische diagnostische Untersuchungen durchgeführt werden. Weiterhin existieren speziell entwickelte Testinstrumente:

5.6.2 Kognitiv eingeschränkte Patienten

Ist die verbale Kommunikation beim geriatrischen Patienten nicht möglich, achtet man in der Stufe 2a auf Zeichen, die mit Schmerzen assoziiert sein können, z.B. Grimassieren, Schonhaltungen etc.

Anschließend werden ggf. für die Stufe 2b Fremdeinschätzungsskalen empfohlen, z.B.:

Für die Stufe 3 des Schmerzassessments sollten weitere Informationen z.B. von Angehörigen sowie Angaben des interdisziplinären geriatrischen Teams berücksichtigt werden.

5.7 Mangelernährung

Ein schlechter Ernährungszustand ist bei geriatrischen Patienten i.d.R. multifaktoriell verursacht und geht mit einer schlechten Prognose einher. Routinemäßig sollten Risikofaktoren für das Auftreten einer Mangelernährung identifiziert werden, z.B.:

  • niedriger BMI
  • Gewichtsverlust
  • geringe Essmenge
  • erhöhter Nährstoffbedarf

Hierfür liegen verschiedene Instrumente vor, insbesondere:

Bei erkanntem Risiko ist eine detaillierte Abklärung der Ursachen und Einleitung entsprechender Maßnahmen notwendig.

5.8 Dysphagie

Schluckstörungen sind ein häufiges Problem bei geriatrischen Patienten. Dabei sollten beispielweise folgende Symptome eigen- und/oder fremdanamnestisch erhoben werden:

Bei entsprechendem Verdacht auf eine Dysphagie sind eine klinische Schluckuntersuchung durch einen Logopäden sowie diagnostische Verfahren (z.B. FEES) notwendig. Des Weiteren kommen standardisierte Verfahren zum Einsatz:

5.9 Schlaf

Das bisher (2019) einzige validierte Messinstrument zur Erfassung von Tagesschläfrigkeit bei geriatrischen Patienten ist der Essener Fragebogen Alter und Schläfrigkeit (EFAS).[43] Dabei beobachten Pflege- oder Betreuungspersonen den Patienten über eine Woche und beurteilen die Häufigkeit des Schlafens am Tage zu definierten Zeitpunkten.

5.10 Sucht

  • CAGE-Fragebogen: Screening auf das Vorliegen eines Alkoholabusus
  • AUDIT: internationaler Goldstandard für das Screening von riskantem Alkoholkonsum, schädlichem Alkoholgebrauch oder Alkoholabhängigkeit[44]
  • SMAST-G: Fragen zu Trinkgewohnheiten und Auswirkungen des Alkoholkonsums[45]
  • Benzo-Check: Fragen bzgl. eines Benzodiazepin-Konsums[46]
  • DIRE-Skala: Beurteilung einer längerfristigen Opioidbehandlung[47]

6 Literatur

7 Quellen

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  2. Lawton MP, Brody EM Assessment of older people: self-maintaining and instrumental activities of daily living, Gerontologist 9:179-186, abgerufen am 29.10.2019
  3. Nikolaus T et al. The Timed Test of Money Counting: a short physical performance test for manual dexterity and cognitive capacity, Age Ageing. 1995 May;24(3):257-8, abgerufen am 29.10.2019
  4. Parker MJ, Palmer CR A new mobility score for predicting mortality after hip fracture, J Bone Joint Surg Br. 1993 Sep;75(5):797-8, abgerufen am 29.10.2019
  5. Podsiadlo D, Richardson S. The timed "Up & Go": a test of basic functional mobility for frail elderly persons, J Am Geriatr Soc. 1991 Feb;39(2):142-8, abgerufen am 29.10.2019
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  46. Benzo-Check, deutsche Version, abgerufen am 29.10.2019
  47. DIRE, deutsche Version, abgerufen am 29.10.2019

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Fachgebiete: Gerontologie, Psychologie

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