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Syndrom-Kurz-Test

Abkürzung: SKT

1. Definition

Der Syndrom-Kurz-Test ist ein psychometrisches Testverfahren zur Beurteilung einer Demenz.

2. Testprinzip

Im Syndrom-Kurz-Test ist in 9 Untertests gegliedert. Diese umfassen:

  • Benennung von Gegenständen
  • Reproduzieren von Gegenständen, unmittelbar und mit Vorgabe
  • Lesen von Zahlen
  • Ordnen von Zahlen
  • Zurücklegen von Zahlen
  • Zählen von Symbolen
  • Interferenz-Testung
  • Wiedererkennen von Gegenständen

Die Untertests sind so ausgelegt, dass die Versuchsperson die einzelnen Aufgaben innerhalb von 60 Sekunden gelöst haben muss. Die ermittelten Sekundenwerte können dann standardisiert ausgewertet werden.

3. Aussagekraft

Hauptaugenmerk des Syndrom-Kurz-Tests sind die Gehirnleistungen im Bereich der Aufmerksamkeit und Gedächtnis und deren Abbau. Der Syndrom-Kurz-Test kann zur Objektivierung einer vermuteten Demenz und der Verlaufsbeurteilung einer bestehenden Demenz nach einem Zeitintervall genutzt werden.

4. Durchführung

Ein Syndrom-Kurz-Test kann als Testkit bei verschiedenen Anbietern bezogen werden. Die Durchführung kann durch geschultes medizinisches Hilfspersonal erfolgen.

Der Test kann in Deutschland bei GKV-Patienten von Neurologen, Psychiatern und Vertragsärzte bzw. -therapeuten, die über eine Abrechnungsgenehmigung für Psychotherapie verfügen, nach der EBM-Ziffer 35301 in der niedergelassenen Praxis abgerechnet werden.

Fachgebiete: Gerontologie

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11.01.2022, 09:32
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