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Follikuläre Bronchiolitis

1 Definition

Die follikuläre Bronchiolitis ist eine polyklonale B-Zell-Hyperplasie im Bereich des bronchusassoziierten lymphatischen Gewebes (BALT).

2 Ätiologie

Eine follikuläre Bronchiolitis kann bei Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis, Sjögren-Syndrom) oder chronischer Immunsuppression (z.B. AIDS) entstehen. Seltenere Grunderkrankungen sind IgA-Mangel, Evans-Syndrom, Wiskott-Aldrich-Syndrom sowie Nylon- und Polyethylen-Exposition. Findet sich keine Ursache, spricht man von einer idiopathischen follikulären Bronchiolitis.

3 Diagnostik

In der Computertomographie (CT) zeigen sich v.a. im Unterlappen zentrilobuläre Knötchen, z.T. mit Milchglastrübung. Teilweise findet sich ein Tree-in-Bud-Muster. Seltener sind die mikronodulären Verdichtungen diffus oder perilymphatisch verteilt.

4 Differenzialdiagnosen

5 Therapie

Bei idiopathischer follikulärer Bronchiolitis kommen Glukokortikoide, Bronchodilatatoren und Makrolid-Antibiotika zum Einsatz. In anderen Fällen steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Januar 2021 um 15:57 Uhr bearbeitet.

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