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Schock

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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(Weitergeleitet von Kreislaufschock)

Synonym: Kreislaufschock
Englisch: shock

1. Definition [bearbeiten]

Der Schock ist ein durch mangelhafte Sauerstoffversorgung (Hypoxie) von Geweben charakterisiertes klinisches Syndrom. Es besteht ein Mißverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf.

2. Pathogenese [bearbeiten]

Dem Schock liegt meistens ein vermindertes Herzminutenvolumen zugrunde. Davon abzugrenzen sind Formen des Schocks, die auf einer funktionellen Störung der Mikrozirkulation (septischer Schock) oder einer Sauerstoffverwertungsstörung beruhen.

Durch die Hypoxie bedingt reichern sich Stoffwechselprodukte wie zum Beispiel das Laktat in Organen und Geweben an. Es droht ein Multiorganversagen. Lebenswichtige Organe wie Lunge (ARDS), Niere (ANV) und Darm sind hauptsächlich betroffen und zeigen eine ausgeprägte Schockreaktion.

3. Formen [bearbeiten]

3.1. Hypovolämischer Schock [bearbeiten]

Beim hypovolämischer Schock steht ein Volumenmangel als Schockursache im Vordergrund. Er kann durch folgende Ursachen ausgelöst sein:

3.2. Kardiogener Schock [bearbeiten]

Der kardiogener Schock wird durch ein Pumpversagen des Herzens ausgelöst, das nicht mehr das benötigte Herzzeitvolumen zur Verfügung stellt. Mögliche Ursachen sind:

3.3. Septischer Schock [bearbeiten]

Der septische Schock entsteht im Rahmen einer Sepsis, oder bei vergleichbaren Erkrankungen, z.B. bei SIRS.

3.4. Anaphylaktischer Schock [bearbeiten]

Der anaphylaktische Schock wird durch eine allergische Sofortreaktion ausgelöst. Er ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion.

3.5. Weitere Schockformen [bearbeiten]

Weitere Schockformen sind der neurogene Schock und das Toxic Shock Syndrome.

4. Klinik [bearbeiten]

Der Schock ist regelmäßig von einem Blutdruckabfall (systolisch < 100 mmHg) und Tachykardie (Puls > 100/min) begleitet. Aus den ermittelten Werten für Blutdruck und Puls ist die Berechung des Schock-Index möglich. Der Organismus schüttet zur Gegenregulation vermehrt Katecholamine aus. Diese Notfallreaktion kann die Zustände nur für kurze Zeit wieder normalisieren.

Weitere Symptome eines Schocks sind:

Die Therapie richtet sich nach der vorliegenden Form und wird dort angesprochen.

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