Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Haut

Synonym: Integumentum commune
Englisch: skin, integument

1 Definition

Die Haut ist ein Flächenorgan, das die Abgrenzung des Organismus gegenüber der Außenwelt bildet. Sie schützt den menschlichen Körper u.a. vor pathologischen Keimen, vor Sonnenlicht oder vor Austrocknung.

2 Anatomie

Die menschliche Haut besitzt eine Gesamtfläche von ca. 1,8 m2 und hat eine Dicke von etwa 1,5 bis 4 mm. Ihr Gesamtgewicht beträgt ca. 3,5 - 10 kg. Rechnet man das Fettgewebe mit, ist ein Gewicht von ca. 20 kg möglich.

Makroskopisch können zwei funktionell verschiedene Hautformen am menschlichen Körper unterschieden werden:

3 Histologie

Die Haut setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen:

In die Haut sind Hautanhangsorgane (Haar, Nagel, Schweiß-, Talg- und Duftdrüsen), Blutgefäße, Nervenendigungen, Thermo- und Berührungsrezeptoren eingelagert, die dem Schutz, aber auch der Interaktion mit der Umwelt dienen.

4 Physiologie

Die Haut hat vielfältige Funktionen. Dazu gehören:

5 Klinik

Die Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen ist die Domäne der Dermatologie. Wichtige Hauterkrankungen sind:

6 Pharmakologie

Die Haut kann zahlreiche Arzneistoffe aufnehmen, die ihre Wirkung lokal und/oder systemisch entfalten. Die Gabe von Arzneistoffen mit systemischer Wirkung über die Haut bezeichnet man als transdermale Applikation. Sie spielt z.B. bei der Gabe von Schmerzmitteln eine Rolle.

Um von Blutgefäßen der Dermis bzw. Subkutis aufgenommen zu werden, müssen die Wirkstoffe das Stratum corneum, d.h. die Hornschicht der Haut, überwinden. Das kann auf drei verschiedenen Transportwegen geschehen:

  • Parazelluläre Diffusion über Drüsenöffnungen und Haarfollikel. Dieser Weg hat eine große Bedeutung, obwohl der Flächenanteil dieser Öffnungen im Vergleich zur Gesamtfläche der Haut relativ klein ist.
  • Interzellulärer Transport durch die Lipidmatrix zwischen den Korneozyten. Dieser Transportweg ist vor allem für kleine, lipophile Wirkstoffe relevant.
  • Transzellulärer Transport durch die Korneozyten. Aufgrund der Dichte der Hornschicht spielt dieser Transportmechanismus nur eine untergeordnete Rolle.

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