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Hand

Synonym: Manus (Lateinisch)
Englisch: hand

1 Definition

Als Hand bezeichnet man den aus Knochen, Muskulatur und Weichteilen bestehenden Greifapparat des Menschen, der sich am distalen Ende der oberen Extremität befindet.

2 Anatomie

Die Hand setzt sich aus einem knöchernen Gerüst sowie der dazugehörigen Muskulatur, Band- und Sehnenapparat, Blutversorgung und Innervation zusammen. Grob anatomisch lässt sich die Hand in die Handwurzel, die daran anschliessende Mittelhand mit Handfläche (Palma manus) und Handrücken (Dorsum manus) und die an deren Ende ansetzenden Finger (Digiti manus) einteilen.

Unter der Haut der Handfläche befindet sich eine derbe Sehnenplatte, die Palmaraponeurose, die durch Faserzüge mit der Haut der Hohlhand verbunden ist. Sie verhindert eine zu große Verschiebung der Weichteile beim festen Zugreifen.

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2.1 Handskelett

Die knöcherne Hand besteht aus den kleinen Knochen der Handwurzel (Carpus) sowie den Röhrenknochen von Mittelhand (Metacarpus) und Fingerendgliedern (Phalangen) zusammen. Im weiteren sind die Knochen der Hand aufgeführt:

2.2 Handmuskeln

Die über Gelenke miteinander in Verbindung stehenden Knochen der Hand werden über die Muskulatur des Unterarms sowie über die kurzen Handmuskeln bewegt. Bei den Handmuskeln unterscheidet man zwischen der radialseitig befindlichen Thenarmuskulatur des Daumenballens, der ulnaren Hypothenarmuskulatur des Kleinfingerballens, sowie der Muskulatur der Hohlhand.

2.2.1 Thenarmuskeln

2.2.2 Hypothenarmuskeln

2.2.3 Hohlhandmuskeln

2.3 Leitungsbahnen der Hand

Die sensible Innervation von Gelenken, Haut, Bändern und Sehnen sowie die motorische Innervation der Muskulatur erfolgt über den Nervus medianus, den Nervus radialis und den Nervus ulnaris.

Die Blutversorgung wird über die Arteria radialis und die Arteria ulnaris gewährleistet, die über den oberflächlichen Hohlhandbogen (Arcus palmaris superficialis) und den tiefen Hohlhandbogen (Arcus palmaris profundus) miteinander in Verbindung stehen.

3 Biomechanik

Die Hand ist ein komplexes Gebilde, das den Menschen zum Tasten und Greifen befähigt. Wichtig für die Greiffunktion ist neben der Beugung der Finger II-V die Fähigkeit zur Opposition des Daumens.

4 Klinik

Eine Reihe von Erkrankungen können die Funktion der Hand deutlich einschränken. Dazu gehören unter anderem:

Mit der Wiederherstellung der Hand nach Verletzungen beschäftigt sich eine spezielle Teildisziplin der Chirurgie, die Handchirurgie.

5 Weblinks

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