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PH-Wert

lateinisch für: potentia Hydrogenii
Englisch: pH

1 Definition

Der pH-Wert ist näherungsweise definiert als der negative dekadische Logarithmus der Konzentration von Protonen (H+) bzw. Hydronium-Ionen (H3O+) in wässriger Lösung. Der Wert ist dimensionlos. Er ist ein Maß für den Säuregehalt einer Lösung und erlaubt die Unterscheidung zwischen Säuren und Basen.

2 Hintergrund

Der pH-Wert einer wässrigen Lösung ist temperaturabhängig und kann Werte zwischen 0 (= stark sauer) und 14 (= stark basisch bzw. alkalisch) annehmen. Der "Neutralwert" des pH-Werts liegt bei 7, dem entspricht eine H+-Ionen-Konzentration von 10-7mol/l. Zwar sind theoretisch auch höhere pH-Werte (>14) möglich, sie haben jedoch in der Medizin keine praktische Bedeutung.

Der pH-Wert des menschlichen Blutes wird vor allem durch in ihm gelöstes Bicarbonat (HCO3-) sowie durch die Plasmaproteine und Stoffwechselabbauprodukte bestimmt. Er wird sehr eng reguliert und liegt normalerweise zwischen 7,36 und 7,44. Ist er saurer (<7,36) spricht man von einer Azidose, ist er basischer (>7,44) von einer Alkalose. Die pH-Wert-Messung erfolgt im Rahmen der Blutgasanalyse.

Auch der pH-Wert anderer Körperflüssigkeiten kann zu diagnostischen Zwecken bestimmt werden, z.B. von Urin, Vaginalsekret oder Pleuraflüssigkeit.

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