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Azidose

Englisch: acidosis

1 Definition

Eine Azidose (Übersäuerung) ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes, die mit einem Absinken des pH-Werts im Blut unter 7,35 einhergeht.

2 Formen

Je nach Ursache unterscheidet man Störungen, die durch eine mechanische Atemwegsbehinderung bedingt sind (respiratorische Azidosen), von Störungen, die durch Stoffwechselveränderungen verursacht werden (metabolische Azidosen).

3 Diagnostik

Azidosen lassen sich mit Hilfe einer Blutgasanalyse nachweisen. Durch die Bestimmung von Bikarbonat und Kohlendioxidpartialdruck im arteriellen Blut kann man zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterscheiden. Bei einer respiratorischen Azidose liegt ein erhöhter CO2-Partialdruck (PCO2), bei einer metabolischen Azidose ein erniedrigter CO2-Partialdruck vor.

siehe auch: Alkalose

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Fachgebiete: Physiologie

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Dr. Johannes W. Dietrich schreibt seit dem 7.11.2004 im Flexikon, hat bereits 138 neue Artikel publiziert und 485 Artikeldetails verbessert.

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