Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Echokardiographie

Synonym: Echokardiografie
Englisch: echocardiography

1 Definition

Echokardiographie ist der Oberbegriff für die Ultraschall-Untersuchungen (Sonographie) des Herzens. Die diagnostische Darstellung selbst bezeichnet man als Echokardiogramm.

2 Einteilung

Man unterscheidet zwischen folgenden Untersuchungsmöglichkeiten:

2.1 Transthorakale Echokardiographie (TTE)

Als transthorakale Echokardiographie bezeichnet man die Sonographie des Herzens durch die Thoraxwand, d.h. von außen. Das Herz wird dabei aus verschiedenen Perspektiven untersucht (z.B. 4-Kammerblick, 2-Kammerblick, kurze Achse). Es stellt ein einfaches, schnelles und kostengünstiges Verfahren dar, um beispielsweise die Dimension der Herzhöhlen, die globale und regionale Herzfunktion, die Klappenfunktion und Zusatzstrukturen etc. zu beurteilen.

2.2 Transösophageale Echokardiographie (TEE)

Die transösophageale Echokardiographie ist die Sonographie des Herzens aus dem Ösophagus bzw. dem Magen. Diese Untersuchung kann zur näheren Beurteilung von kardialen Strukturen verwandt werden, die bei der äußeren Beschallung (s.o.) schwierig oder nicht einsehbar sind. So findet es häufig Anwendung in der Darstellung des linken Herzohres (z.B. zum Thrombusausschluss vor einer Kardioversion bei Vorhofflimmern) oder bei Verdacht auf Endokarditis.

Eine Sonderform der Echokardiographie stellen die Stress-Echokardiographie, die koronare Flussreservebestimmung (CFR-Bestimmung), der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) und der intrakardiale Ultraschall (ICUS) dar.

3 Modalitäten

3.1 M-Mode

Beim M-Mode ("motion", englisch für "Bewegung") wird ein einzelner Schallstrahl mit hoher Wiederholungsfrequenz ausgesandt. Dies ermöglicht eine hohe zeitliche Auflösung. Dieser Modus findet Anwendung bei der Messung der Wanddicken.

3.2 B-Mode

Beim B-Mode ("brightness, englisch für "Helligkeit") wird das zu schallende Objekt durch Bewegung des Schallkopfes von mehreren Messstrahlen getroffen. Der resultierende Grauwert eines Bildpunktes ist das Maß für die Amplitude des Echos an dieser Stelle. Er findet Anwendung in der Darstellung der Klappen und der Herzhöhlen.

Fachgebiete: Kardiologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

19 Wertungen (2.84 ø)
Teilen

70.980 Aufrufe

DocCheck folgen: