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von griechisch: Sepsis - Fäulnis
Synonym: Blutvergiftung


Die Sepsis ist ein Krankheitsbild, bei dem durch das Eindringen von Krankheitserregern in die Blutbahn eine Infektion generalisiert. Der Infektionsnachweis muss mikrobiologisch erbracht werden, um diese Diagnose stellen zu können.
Schuster und Werdan (2005) definieren Sepsis wie folgt:
"Sepsis ist die Gesamtheit der lebensbedrohlichen klinischen Krankheitserscheinungen und pathophysiologischen Veränderungen als Reaktion auf die Aktion pathogener Keime und ihrer Produkte, die aus einem Infektionsherd in den Blutstrom eindringen, die großen biologischen Kaskadensysteme und spezielle Zellsysteme aktivieren und die Bildung und Freisetzung humoraler und zellulärer Mediatoren auslösen"[1].
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen:
Eine Sepsis entsteht durch das Eindringen von pathogenen Erregern bzw. deren Toxinen in den Blutkreislauf. Normalerweise ist das Immunsystem des Körpers in der Lage, diese lebensbedrohliche Störung zu verhindern, so dass in der Regel erst eine bestimmte Konstellation begünstigender Faktoren vorhanden sein muss. Zu ihnen zählen zum Beispiel:
Hauptverantwortliche Bakterien für eine Sepsis (nach Häufigkeit):
siehe auch: SIRS




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