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Mediator

von lateinisch: medius - mittlerer

1 Definition

1.1 Biochemie

In der Medizin und der Biochemie wird der Begriff Mediator zur Bezeichnung von Botenstoffen verwendet, die an einer Zielstruktur (in der Regel einer Zelle) biochemische Reaktionen auslösen. Dazu zählen unter anderem Neurotransmitter und Hormone.

1.2 Gesundheitswesen

Ein Mediator ist eine Person, die in einem aussergerichtlichen Streitverfahren zwischen den beteiligten Konfliktparteien vermittelt. Für Mediatoren gibt es spezielle Ausbildungen, die in der Regel einen entsprechenden akademischen Studienabschluss voraussetzen. Häufig sind Psychologen und Juristen neben anderen Berufsgruppen in der Ausbildung zum Mediator anzutreffen.

Einsatzbereiche von Mediatoren können neben Privatbereichen wie Ehescheidung, Erbstreitigkeiten sowie anderen Themen auch öffentliche Bereiche wie Umweltmediation sein. Zunehmend immer wichtiger wird der Bereich der Mediation in der Wirtschaft. Auch in der Medizin und speziell im Bereich der ärztlichen Therapie liegt hier oft eine Alternative zu langwierigen, kostspieligen und oft unerfreulichen Prozessen, da die Vereinbarungen zwischen den strittigen Parteien mittels Mediationsprozess und damit unter nicht-öffentlichen Bedingungen stattfindet, was eine Einigung wesentlich erleichtert, da sehr oft weit mehr psychologische Faktoren wie verletzte Gefühle eine Rolle spielen als ökonomische Faktoren.

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Dominik Laffer schreibt seit dem 31.10.2012 im Flexikon, hat bereits 157 neue Artikel publiziert und 220 Artikeldetails verbessert.

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