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Parenteral

von griechisch: para - neben, enteron = Darm
Wörtlich: "am Darm vorbei"

Definition

Als parenteral bezeichnet man die Gabe von Nährstoffen oder Substanzen durch direkte Infusion von niedermolekularen Lösungen in den Blutkreislauf unter Umgehung der enteralen Resorption. Diese direkte Nährstoffzufuhr ist die Grundlage der parenteralen Ernährung.

In der Regel erfolgt die Zufuhr über einen zentralvenösen Zugang. Für die parenterale Ernährungstherapie gibt es eine Vielzahl von verschieden zusammengesetzten Infusionslösungen. Sie lassen sich einzeln, kombiniert oder gemischt verabreichen. Bei der Auswahl spielen unter anderem der Gesundheitszustand des Patienten, sein Alter und sein Gewicht eine wichtige Rolle.

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Fachgebiete: Terminologie

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