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Resorption

Englisch: absorption

1 Definition

Mit dem Begriff Resorption bezeichnet man einen Prozess, bei dem körpereigene oder -fremde Stoffe durch lebende Zellen oder Gewebe aufgenommen werden.

Die erneute Aufnahme eines Stoffes nach bereits erfolgter Ausscheidung (z.B. in der Niere) nennt man Reabsorption.

2 Einteilung

Man kann zwei Formen der Resorption unterscheiden:

2.1 Passive Resorption

Bei der passiven Resorption gelangen Stoffe entlang ihres Konzentrationsgefälles durch Osmose von Orten hoher Konzentration zu Orten niedrigerer Konzentration. Passive Resorption begegnet einem z.B. im Dünndarm, wo niedermolekulare Stoffe (z.B. Wasser) aus dem Darmlumen in die Zellen der Mukosa aufgenommen werden.

2.2 Aktive Resorption

Bei der aktiven Resorption werden Stoffe - auch gegen ein Konzentrationsgefälle - unter Energieaufwand von den Zellen aufgenommen. Dabei kommen spezielle Carrier-Proteine zum Einsatz, die den Stofftransport unter Verbrauch von Adenosintriphosphat (ATP) übernehmen.

Bei der enteralen Resorption im Magen-Darm-Trakt werden die meisten Nahrungsbestandteile nach vorhergehender enzymatischer Aufspaltung aktiv durch die Darmwand in das Blut- und Lymphsystem geschleust.

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Fachgebiete: Biologie

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