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Kardiogener Schock

Synonym: "Herzschock"

1 Definition

Der kardiogene Schock ist eine Form des Schocks, die durch ein Pumpversagen des Herzens ausgelöst wird. Das Herz ist nicht in der Lage, das benötigte Herzzeitvolumen (HZV) zur Verfügung zu stellen.

2 Ursachen

2.1 Myokardiale Ursachen

2.2 Mechanische Ursachen

3 Symptomatik

Neben den allgemeinen Schocksymptomen, wie z.B. Hypotonie und Blässe, kommen beim kardiogenen Schock Symptome wie Thoraxschmerz, Atemnot oder gestaute Halsvenen dazu. Diese hängen von der jeweiligen Ursache ab. So sind auch eine Bradykardie, Kammerflattern oder ein Lungenödem denkbar.

4 Therapie

Ein betroffener Patient sollte in Herzbettlagerung gebracht werden.

Da müsst ihr schon mal genau lesen, Leute. In dem Artikel steht nicht, dass die Herzbettlagerung bei kardiogenem Schock generell kontraindiziert ist, sondern bei kardiogenem Schock aufgrund einer Rechtsherzinsuffizienz. D.h.: Hat der kardiogene Schock andere Ursachen (s.o.), ist die Lagerung indiziert.
#4 am 12.07.2019 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Hi, grundsätzlich wird bei einer akuten Herzinsuffizienz bzw. bei einem kardiogenen Schock im Gegensatz zu den anderen Schockformen eine Oberkörperhochlagerung bzw. Herzbettlagerung empfohlen. Durch diese Lagerung wird die Vorlast gesenkt. Jedoch muss über ein invasives hämodynamisches Monitoring die Vorlast und Ventrikelfunktion individuell optimiert werden, z.B. durch Volumengabe bei verminderter Vorlast oder Schleifendiuretika bei erhöhter Vorlast.
#3 am 12.07.2019 von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
Peter Hartz
Das frage ich mich auch. Im Artikel "Herzbettlagerung" steht, dass diese kontraindiziert ist beim kardiogenen Schock - genau aus dem Grund, welche meine Vorrednerin anspricht. Welche Aussage stimmt nun?
#2 am 06.07.2019 von Peter Hartz (Student/in (andere Fächer))
Wir der Patient tatsächlich in Herzbettlagerung gebracht? Ich denke, bei kardiogenem Schock ist eine Vorlastsenkung kontraindiziert, das Herz stellt ja ohnehin nicht mehr das benötigte Herzminutenvolumen zur Verfügung.
#1 am 05.01.2016 von Cathrin Sauer (Heilpraktiker/in)

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