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Thromboseprophylaxe

Synonyme: Thromboembolieprophylaxe, Thrombembolieprophylaxe

1 Definition

Unter dem Begriff Thromboseprophylaxe fasst man alle medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Thrombosen (Blutgerinnseln) zusammen. Da hierdurch auch Embolien als Folge von Thrombosen vorgebeugt wird, wird auch der Begriff Thromboembolieprophylaxe verwendet.

2 Maßnahmen

Zu den möglichen Maßnahmen der Thromboseprophylaxe zählen unter anderem:

2.1 Medikamentös

2.2 Nicht-medikamentös

3 Indikationen

Bei größeren Operationen muss immer eine Thromboseprophylaxe durchgeführt werden. Nach bereits eingetretenen Thrombosen wird eine Sekundärprophylaxe über mehrere Monate gegeben. Weitere Indikationen sind künstliche Herzklappen oder Vorhofflimmern.

Es gibt auch Einsatzgebiete außerhalb des unmittelbaren medizinischen Bereiches, z.B. bei längeren Flugreisen zur Vermeidung des sog. Touristenklasse-Syndroms.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Februar 2019 um 11:41 Uhr bearbeitet.

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