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Hämaturie

von griechisch: häm - Blut; ouron - Harn

1 Definition

Unter einer Hämaturie versteht man das Vorkommen von Erythrozyten bzw. Blut im Urin. Sie ist abzugrenzen von der Hämoglobinurie, bei der keine Erythrozyten, sondern Hämoglobin im Urin auftritt.

2 Einteilung

3 Differenzierung

Die Morphologie der Erythrozyten bei der mikroskopischen Untersuchung des Urinsediments kann Hinweise auf die Ursache der Hämaturie geben. Liegen der Blutung glomerulären Ursachen zugrunde, finden sich in der Regel überwiegend dysmorphe Erythrozyten, die Ausdruck einer Zelldeformierung in der Niere sind, z.B. Anulozyten oder Akanthozyten.

4 Ursachen

Eine Hämaturie ist ein Warnsignal, das immer diagnostisch abgeklärt werden sollte. Zu den möglichen Ursachen gehören:

Bei jungen Frauen sollte zuerst erfragt werden, ob die Urinprobe während der Menstruation gewonnen wurde (Präanalytik).

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Fachgebiete: Nephrologie, Urologie

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