Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Hämaturie

von griechisch: häm - Blut; ouron - Harn

1 Definition

Unter einer Hämaturie versteht man das Vorkommen von Erythrozyten bzw. Blut im Urin. Sie ist abzugrenzen von der Hämoglobinurie, bei der keine Erythrozyten, sondern Hämoglobin im Urin auftritt.

2 Einteilung

3 Differenzierung

Die Morphologie der Erythrozyten bei der mikroskopischen Untersuchung des Urinsediments kann Hinweise auf die Ursache der Hämaturie geben. Liegen der Blutung glomerulären Ursachen zugrunde, finden sich in der Regel überwiegend dysmorphe Erythrozyten, die Ausdruck einer Zelldeformierung in der Niere sind, z.B. Anulozyten oder Akanthozyten.

4 Ursachen

Eine Hämaturie ist ein Warnsignal, das immer diagnostisch abgeklärt werden sollte. Zu den möglichen Ursachen gehören:

Bei jungen Frauen sollte zuerst erfragt werden, ob die Urinprobe während der Menstruation gewonnen wurde (Präanalytik).

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Fachgebiete: Nephrologie, Urologie

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