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Progressive supranukleäre Blickparese

(Weitergeleitet von PSP)

Synonym: PSP, nach den Erstbeschreibern auch Steele-Richardson-Olszewski-Syndrom (SRO)
Englisch:progressive supranuclear palsy

1 Definition

Die progressive supranukleäre Blickparese ist eine neurodegenerative Erkrankung unbekannter Genese, die mit einer progredienten Zelldestruktion im Bereich der Basalganglien einhergeht.

ICD10-Code: G23.1

2 Epidemiologie

Die PSP ist eine seltene Erkrankung und tritt gehäuft in der zweiten Lebenshälfte auf.

3 Klinik

Als Leitsymptom gilt die progredient fortschreitende Parese der Augenmuskeln, die mit einem parkinsonähnlichen Symptombild assoziiert ist. Typische Begleitsymptome sind

Klinisches Bild einer PSP

4 Diagnostik

Der Befund ist nach eingehender neurologischer Diagnostik anhand des Symptombildes zu stellen, wobei differentialdiagnostisch ein Morbus Parkinson auszuschließen ist.

5 Therapie

Die Augenmuskelparese ist nicht therapierbar. Die Behandlung erfolgt daher symptombezogen analog zum Morbus Parkinson.

Tags:

Fachgebiete: Neurologie

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