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Tauopathie

Englisch: tauopathy

1 Definition

Tauopathie ist die Bezeichnung für eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal eine intrazelluläre Aggregation des Tau-Proteins im Gehirn ist.

2 Hintergrund

Die bekannteste Tauopathie ist die Alzheimer-Krankheit, bei der das Tau-Protein in den Nervenzellen in Form von neurofibrillären Bündeln (NFTs) angehäuft wird. Diese Bündel entstehen durch eine Hyperphosphorylierung des Tau-Proteins, die das Protein unlöslich macht. Es ist jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob die neurofibrillären Bündel ein auslösender Faktor der Alzheimer-Krankheit sind oder eine Begleiterscheinung.

3 Einteilung

Nach der Anzahl bestimmter Wiederholungen (Tandem-Repeats) an der Mikrotubuli-Bindungstelle des Tau-Proteins lassen sich Tauopathien in 3R- oder 4R-Tauopathien unterteilen.

4 Beispiele

Weitere Tauopathien sind u.a:

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Februar 2016 um 13:08 Uhr bearbeitet.

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