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Dysarthrie

Englisch: dysarthria

1 Definition

Dysarthrie ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene motorische Sprechstörungen, die durch eine Schädigung des ZNS oder der Hirnnerven ausgelöst werden. Die völlige Unfähigkeit Sprechbewegungen auszuführen, nennt man Anarthrie.

2 Hintergrund

Bei einer Dysarthrie sind die am Sprechvorgang beteiligten Ausführungsorgane (z.B. Muskeln) intakt. Auch die Sprachbildung im Gehirn ist nicht gestört. Die Störungen werden durch Ausfälle der motorischen Innervation der Sprechmuskulatur verursacht. Dadurch fehlt die notwendige Kontrolle über die Zunge, die Lippen oder den Kehlkopf.

3 Ätiologie

Eine Dysarthrie kann durch verschiedene neurologische Erkrankungen ausgelöst werden. Zu diesen zählen beispielsweise:

4 Einteilung

Die Einteilung kann sowohl nach Symptomkombinationen als auch anatomisch erfolgen.

4.1 Einteilung nach Symptomkombinationen

4.2 Einteilung nach anatomischer Zuordnung

5 Therapie

Abhängig vom Störungsprofil ist die Therapie darauf ausgerichtet, verschiedene am Sprechen beteiligte Funktionen zu erhalten oder zu verbessern. Allerdings werden Dysarthrien häufig durch degenerative Erkrankungen ausgelöst, sodass eine Verbesserung nicht immer erreicht werden kann. Klassische Therapiebereiche sind:

6 Literatur

  • Deutscher Bundesverband für Logopädie. Dysarthrien. Abgerufen am 09.08.2021.

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 9. August 2021 um 07:44 Uhr bearbeitet.

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