Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Coronavirus

Synonym: Coronaviridae
Englisch: coronaviridae

1 Definition

Die Coronaviren sind eine Familie von RNA-Viren, die sowohl Tiere als auch Menschen infizieren und beim Menschen vor allem Erkrankungen des Respirationstrakts auslösen.

2 Hintergrund

Der Name "Coronaviren" leitet sich vom Bild des Virus unter dem Elektronenmikroskop ab. Das Virus verfügt über kronenförmig (von lateinisch: corona - Krone) angeordnete Peplomere auf seiner Oberfläche. Diese spitz auslaufenden Hüllproteine, auch Spikes genannt, bestimmen den Tropismus des Virus, d.h. seine Affinität zu ganz spezifischen Wirtszellen.

3 Epidemiologie

Coronaviren treten weltweit auf und werden meist über Tröpfcheninfektion übertragen. Zahlreiche Vertreter sind unter Fledermäusen endemisch und gehen von ihnen als Zoonose auf andere Tierarten oder auf den Menschen über.

4 Einteilung

Die Familie der Coronaviren lässt sich in mehrere Unterfamilien und Gattungen aufteilen:

5 Morphologie

Coronaviren sind zwischen 120 und 160 nm groß und besitzen eine Virushülle, in die 3 oder 4 verschiedene Membranproteine eingelagert sind.

6 Pathogenese

Eine Infektion mit dem Coronavirus führt zu einer Lähmung der Zilienbewegung des Flimmerepithels des Respirationstrakts.

7 Klinik

Die Inkubationszeit ist abhängig vom jeweiligen Virustyp. Die Infektion führt häufig zu einer Rhinitis, die mit Husten und Kopfschmerzen sowie Fieber einhergehen kann. Pneumonien oder Pleuritiden sind möglich, treten aber eher selten auf.

2003 wurde das SARS-Coronavirus identifiziert, welches zum schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS) führt. Dieses manifestiert sich durch Fieber, Myalgien, trockenen Husten und Dyspnoe, wobei die Letalität etwa elf Prozent beträgt, aber auch leichtere bis asymptomatische Verläufe möglich sind. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine Zoonose.

8 Diagnostik

Die Diagnose wird in der Regel serologisch durch eine Komplementbindungsreaktion (KBR) oder durch einen Immunfluoreszenztest am Epithel des Respirationstrakts gestellt. Ein kultureller Nachweis ist möglich, jedoch sehr aufwändig und wird daher in der Regel nicht durchgeführt. Das SARS-Coronavirus und das MERS-Coronavirus können mittels RT-PCR nachgewiesen werden.

9 Therapie

Die Erkrankung wird symptomatisch behandelt.

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