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Schmierinfektion

von lateinisch: inficere - beeinträchtigen, beeinflussen
Englisch: smear infection

1 Definition

Eine Schmierinfektion ist eine indirekte Übertragung von Krankheitserregern (Infektion). Sie erfolgt durch Berührung eines Gegenstandes, der mit infektiösen Körpersekreten, wie Speichel, Urin oder Stuhl kontaminiert ist. Die Mikroorganismen werden durch die Berührung abgestreift und gelangen dadurch auf die Haut oder Schleimhaut des Wirtsorganismus und werden von ihm inkorporiert.

Der Begriff wird teilweise auch synonym mit dem Begriff "Kontaktinfektion" verwendet. Eine Schmierinfektion ist jedoch eine indirekte Kontaktinfektion.

2 Beispiele

Beispiele für Erkrankungen bzw. Erreger, die durch Schmierinfektion übertragen werden, sind:

3 Prophylaxe

Schmierinfektionen sind ein sehr häufiger Übertragungsweg von Magen-Darm-Infektionen oder Erkältungskrankheiten. Sie werden vor allem Erregern ausgelöst, die lange Zeit außerhalb eines Wirts auf neutralen Oberflächen überleben können. Durch mangelhafte Hygiene werden Schmierinfektionen favorisiert. Ein gute Vorbeugung ist das regelmäßige Händewaschen - vor allem vor dem Essen.

Fachgebiete: Hygiene, Mikrobiologie

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