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Serinprotease

1 Definition

Serinproteasen sind Enzyme aus der Gruppe der Peptidasen, das heißt sie sind in der Lage Proteine und Peptide zu spalten. Sie besitzen in ihrem aktiven Zentrum die namensgebende Aminosäure Serin. Sie verwenden die Hydroxygruppe eines Serinrestes für die Spaltung einer Peptidbindung.

2 Medizinische Bedeutung

Serinproteasen spielen bei vielen wichtigen Vorgängen eine große Rolle, wie zum Beispiel der Verdauung oder der Blutgerinnung. Die wichtigsten Vertreter sind:

Wie alle Enzyme werden auch die im Blut zirkulierenden Serinproteasen spezifisch gehemmt, und zwar durch die sogenannten Serpine. Beispiele dieser Inhibitoren sind

Ist die Serinproteasehemmung durch einen mutationsbedingten Defekt oder einen Mangel des jeweiligen Inhibitors gehemmt, können daraus schwere Erkrankungen resultieren, z.B.

Fachgebiete: Biochemie

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