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Renale Anämie

Synonym: urämische Anämie
Englisch: renal anaemia

1 Definition

Unter einer renalen Anämie versteht man einen verminderten Hämoglobingehalt des Blutes und eine verringerte Erythrozytenzahl (Anämie) im Rahmen einer akuten oder chronischen Nierenerkrankung.

2 Ätiologie

Ursache der renalen Anämie sind Erythropoetinbildungsstörungen im Rahmen einer Niereninsuffizienz. Gleichzeitig ist die Lebensdauer der Erythrozyten durch einen erhöhten Harnstoffgehalt im Blut verringert.

3 Klinik

4 Diagnostik

Die Diagnose der renalen Anämie wird mittels Labordiagnostik gestellt. Das Befundbild entspricht einer normozytären normochromen Anämie und weist verminderte Retikulozytenzahlen auf. Die Retentionsparameter sind erhöht. Der Erythropoetinspiegel ist vermindert.

5 Therapie

Die Behandlung umfasst die Supplementation von Erythropoetin (z.B. Erypo®) und Eisenpräparaten (z.B. ferro sanol®) zur Steigerung der Erythropoese.

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