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Feinultraschall

Synonyme: sonografische Feindiagnostik, Fehlbildungsultraschall

1 Definition

Der Feinultraschall ist eine sonografische Untersuchungsmethode aus der Pränataldiagnostik, die eine außergewöhnlich präzise und hochauflösende Darstellung von fetalen Strukturen möglich. Für diese Untersuchungsart benötigt der ausführende Mediziner eine besondere Qualifikation. In der Regel handelt es sich dabei um Gynäkologen oder Radiologen.

2 Kostenübernahme

Da es sich beim Feinultraschall um eine besondere, sich vom normalen Ultraschall technisch deutlich zu unterscheidende Diagnosemethode handelt, ist für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ein gynäkologisches Gutachten notwendig. Es muss eine klare Indikation vorliegen, z.B. das Vorliegen bestimmter Risikofaktoren für Fehlbildungen. Liegt eine solche Bescheinigung nicht vor, übernimmt die Krankenversicherung in der Regel keine Kosten der Untersuchung. In dieser Hinsicht existieren allerdings kleine Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern.

3 Untersuchungsmöglichkeiten

4 Interpretation der Ergebnisse

Der Feinultraschall ist zwischen der 19. und der 22. Schwangerschaftswoche (SSW) anzuwenden und ermöglicht eine frühzeitige Diagnose bzw. einen Ausschluss von Entwicklungsstörungen. Selbstverständlich lassen sich keine chromosomalen Störungen nachweisen. Um komplett sicherzugehen, empfiehlt sich daher zusätzlich zum Feinultraschall eine Amniozentese und Chorionzottenbiopsie durchführen zu lassen.

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