Onasemnogen-Abeparvovec: Unterschied zwischen den Versionen

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==Definition==
==Definition==
'''Onasemnogen-Abeparvovec''' ist ein [[Gentherapie|Gentherapeutikum]] zur Behandlung der [[spinale Muskelatrophie|spinalen Muskelatrophie]] (SMA).
'''Onasemnogen-Abeparvovec''' ist ein [[Gentherapie|Gentherapeutikum]] zur Behandlung der 5q-assoziierten [[spinale Muskelatrophie|spinalen Muskelatrophie]] (SMA).


==ATC-Code==
==ATC-Code==
*M09AX09 - Andere Mittel gegen Störungen des Muskel- und Skelettsystems
* M09AX09 - Andere Mittel gegen Störungen des Muskel- und Skelettsystems


==Wirkmechanismus==
==Wirkmechanismus==
Bei der spinalen Muskelatrophie kommt es durch einen Defekt des [[SMN1]]-[[Gen]]s (SMN = "survival of motor neuron") zu einem progressiven Verlust von [[Motoneuron]]en. Onasemnogen-Abeparvovec ist eine Gentherapie, die einen [[rekombinant]]en [[AAV9]]-[[Vektor (Gentechnik)|Vektor]] einsetzt, um eine gesunde Kopie des SMN1-Gens als [[doppelsträngig]]e [[DNA]] in die betroffenen [[Nervenzelle]]n einzuschleusen. Die [[DNA]] wird jedoch nicht in die [[chromosomal]]e DNA des Patienten integriert, sondern getrennt von ihr als [[Episom]] im [[Zellkern]] abgelegt.
Bei der spinalen Muskelatrophie kommt es durch einen Defekt des [[SMN1]]-[[Gen]]s (SMN = "survival of motor neuron") zu einem progressiven Verlust von [[Motoneuron]]en. Onasemnogen-Abeparvovec ist eine Gentherapie, die einen [[rekombinant]]en [[AAV9]]-[[Vektor (Gentechnik)|Vektor]] einsetzt, um eine gesunde Kopie des SMN1-Gens als [[doppelsträngig]]e [[DNA]] in die betroffenen [[Nervenzelle]]n einzuschleusen. Die [[DNA]] wird jedoch nicht in die [[chromosomal]]e DNA des Patienten integriert, sondern getrennt von ihr als [[Episom]] im [[Zellkern]] abgelegt. Ein in Zolgensma enthaltener konstitutiver [[Promotor]] bewirkt die [[Genexpression|Expression]] des therapeutischen Gens, sodass eine anhaltende, kontinuierliche [[Biosynthese]] des SMN-Proteins erfolgt.


==Pharmakokinetik==
==Pharmakokinetik==
Die Vektor-DNA verteilt sich in nahezu allen Geweben und lässt sich u.a. in [[Leber]], [[Milz]], [[Herz]], [[Lunge]], [[Darm]], [[Pankreas]], [[Lymphknoten]], [[Thymus]] sowie im [[ZNS]] nachweisen.  
Die üblichen pharmakokinetischen Untersuchungen sind nicht relevant. In vitro Studien an humanen Zellen, Geweben oder ähnlichen Materialien (humane Biomaterialien) wurden nicht durchgeführt. Die Verteilung der Vektor-DNA wurde an zwei Patienten untersucht, die 5,7 Monate bzw. 1,7 Monate nach der Infusion einer Dosis von 1,1 x 10<sup>14</sup> vg/kg verstorben sind. Die höchste Konzentration der Vektor-DNA wurde in der [[Leber]] festgestellt; aber auch in der [[Milz]], im [[Herz]], [[Pankreas]], im [[Inguinale Lymphknoten|Leistenlymphknoten]], in den [[Skelettmuskulatur|Skelettmuskeln]], peripheren [[Nerv|Nerven]], in der [[Niere]], [[Lunge]], im [[Darm]], in den [[Keimdrüse|Keimdrüsen]], im [[Rückenmark]], [[Gehirn]] und [[Thymus]] war Vektor-DNA nachweisbar. Die SMN-Genexpression konnte in spinalen [[Motoneuron]]en, [[Neuron]]en und [[Gliazelle]]n des Gehirns sowie in Herz, Leber, Skelettmuskeln und anderen untersuchten Geweben verifiziert werden. Die Elimination findet vorwiegend mit den [[Fäzes]] statt. Der grösste Teil der applizierten Dosis ist innerhalb von 30 Tagen nach der Applikation ausgeschieden.


==Indikation==
==Indikation==
* Behandlung der spinalen Muskelatrophie mit [[biallelisch]]er Mutation des SMN1-Gens bei [[pädiatrisch]]en Patienten unter 2 Jahren<ref name="fda">FDA: [https://www.fda.gov/media/126109/download Zolgensma Prescribing Information], abgerufen am 7.6.2019</ref>
*Behandlung der spinalen Muskelatrophie mit [[biallelisch]]er Mutation des SMN1-Gens bei [[pädiatrisch]]en Patienten unter 2 Jahren<ref name="fda">FDA: [https://www.fda.gov/media/126109/download Zolgensma Prescribing Information], abgerufen am 7.6.2019</ref>


==Darreichungsform==
==Darreichungsform==
* [[Injektionsfläschchen]] mit [[Suspension]] für die [[intravenös]]e [[Infusion]]  
*[[Injektionsfläschchen]] mit [[Suspension]] für die [[intravenös]]e [[Infusion]]
Ein Injektionsfläschchen enthält 2.0 × 10<sup>13</sup> [[Vektorgenom]]e (vg) pro ml.
Ein Injektionsfläschchen enthält 2.0 × 10<sup>13</sup> [[Vektorgenom]]e (vg) pro ml.


==Prescreening==  
==Prescreening==  
Vor der Beginn der Behandung sind folgende Laboruntersuchungen erforderlich:
Vor der Beginn der Behandung sind folgende Laboruntersuchungen erforderlich:
* [[AAV9-Antikörper]]testung
*[[AAV9-Antikörper]]testung
*[[Leberenzym]]e: [[ALT]], [[AST]], [[Gesamtbilirubin]]
*[[Leberenzym]]e: [[ALT]], [[AST]], [[Gesamtbilirubin]]
*[[Kreatinin]]
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==Nebenwirkungen==
==Nebenwirkungen==
Sehr häufige (≥ 1/10) und häufige (≥ 1/100, < 1/10) [[Nebenwirkung]]en von Onasemnogen-Abeparvovec sind:
Sehr häufige (≥ 1/10) und häufige (≥ 1/100, < 1/10) [[Nebenwirkung]]en von Onasemnogen-Abeparvovec sind:  
*[[Thrombozytopenie]]
*[[Thrombozytopenie]]
*[[Hepatotoxizität]]
*[[Hepatotoxizität]]
*[[Fieber]]
*[[Fieber]]
*[[Erbrechen]]
*[[Erbrechen]]
*Veränderte Laborwerte
* Veränderte Laborwerte
**Erhöhte [[Aminotransferase]]n
**Erhöhte [[Aminotransferase]]n
**Erhöhtes [[Troponin-I]]
** Erhöhtes [[Troponin-I]]


In einer nicht quantifizierten Anzahl von Fällen kann es durch die [[Immunreaktion]] auf den AAV-Vektor zu einer akuten Leberschädigung bis hin zum [[akutes Leberversagen|akuten Leberversagen]] kommen. Kürzlich wurden zwei Todesfälle durch akutes Leberversagen bei Patienten mit [[SMA]] im Alter von 4 bzw. 28 Monaten bekannt, die mit einer Onasemnogen-Abeparvovec-Infusion behandelt wurden.<ref>Zolgensma<sup>®</sup> (Onasemnogen-Abeparvovec) – Tödliche Fälle von akutem Leberversagen. [https://media.gelbe-liste.de/documents/rote-hand-brief-zu-zolgensma-%E2%80%93-februar-2023.pdf RHB Novartis 16.02.2023]</ref> Die Leberschädigung manifestierte sich durch
In einer nicht quantifizierten Anzahl von Fällen kann es durch die [[Immunreaktion]] auf den AAV-Vektor zu einer akuten Leberschädigung bis hin zum [[akutes Leberversagen|akuten Leberversagen]] kommen. Kürzlich wurden zwei Todesfälle durch akutes Leberversagen bei Patienten mit [[SMA]] im Alter von 4 bzw. 28 Monaten bekannt, die mit einer Onasemnogen-Abeparvovec-Infusion behandelt wurden.<ref>Zolgensma<sup>®</sup> (Onasemnogen-Abeparvovec) – Tödliche Fälle von akutem Leberversagen. [https://media.gelbe-liste.de/documents/rote-hand-brief-zu-zolgensma-%E2%80%93-februar-2023.pdf RHB Novartis 16.02.2023]</ref> Die Leberschädigung manifestierte sich durch
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*es folgte eine rasche Verschlechterung der Leberfunktion mit [[Hepatische Enzephalopathie|hepatischer Enzephalopathie]] und [[Multiorganversagen]]. Der Tod trat sechs bis sieben Wochen nach der Infusion ein, also in der Zeit, in der die [[Kortikosteroide|Kortikosteroid]]-Dosis ausgeschlichen wurde.
*es folgte eine rasche Verschlechterung der Leberfunktion mit [[Hepatische Enzephalopathie|hepatischer Enzephalopathie]] und [[Multiorganversagen]]. Der Tod trat sechs bis sieben Wochen nach der Infusion ein, also in der Zeit, in der die [[Kortikosteroide|Kortikosteroid]]-Dosis ausgeschlichen wurde.


== Kontraindikationen==
==Kontraindikationen==
*[[Überempfindlichkeit]] gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
*[[Überempfindlichkeit]] gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
Bei eingeschränkter Leberfunktion sollte die [[Nutzen-Risiko-Relation]] sorgfältig abgewogen werden.
Bei eingeschränkter Leberfunktion sollte die [[Nutzen-Risiko-Relation]] sorgfältig abgewogen werden.


==Zulassung ==
==Zulassung==
Onasemnogen-Abeparvovec wurde im Juni 2019 von der [[FDA]] in den USA zugelassen. Der [[Ausschuss für Humanarzneimittel]] (CHMP) der [[EMA|Europäischen Zulassungsbehörde]] hat im März 2020 eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen.<ref>[https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/summaries-opinion/zolgensma EMA], abgerufen am 31.03.2020</ref> Hersteller ist [[AveXis]], ein Tochterunternehmen von [[Novartis]].
Onasemnogen-Abeparvovec wurde im Juni 2019 von der [[FDA]] in den USA zugelassen. Der [[Ausschuss für Humanarzneimittel]] (CHMP) der [[EMA|Europäischen Zulassungsbehörde]] hat im März 2020 eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen.<ref>[https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/summaries-opinion/zolgensma EMA], abgerufen am 31.03.2020</ref> Hersteller ist [[AveXis]], ein Tochterunternehmen von [[Novartis]].


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==Weblinks==
==Weblinks==
* Zolgensma 2 × 1013 Vektorgenome/ml Infusionslösung. [https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/zolgensma-epar-product-information_de.pdf ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS EMA]
*Zolgensma 2 × 1013 Vektorgenome/ml Infusionslösung. [https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/zolgensma-epar-product-information_de.pdf ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS EMA]
*Onasemnogen-Abeparvovec - Zolgensma™. [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/arzneistoffe/daten/2020/onasemnogen-abeparvoveczolgensmatm422020/ Pharmazeutische Zeitung Arzneistoffe 42|2020]
*Onasemnogen-Abeparvovec - Zolgensma™. [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/arzneistoffe/daten/2020/onasemnogen-abeparvoveczolgensmatm422020/ Pharmazeutische Zeitung Arzneistoffe 42|2020]



Version vom 16. Februar 2023, 16:43 Uhr

Synonym: AVXS-101
Handelsname: Zolgensma®
Englisch: onasemnogene abeparvovec

Definition

Onasemnogen-Abeparvovec ist ein Gentherapeutikum zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA).

ATC-Code

  • M09AX09 - Andere Mittel gegen Störungen des Muskel- und Skelettsystems

Wirkmechanismus

Bei der spinalen Muskelatrophie kommt es durch einen Defekt des SMN1-Gens (SMN = "survival of motor neuron") zu einem progressiven Verlust von Motoneuronen. Onasemnogen-Abeparvovec ist eine Gentherapie, die einen rekombinanten AAV9-Vektor einsetzt, um eine gesunde Kopie des SMN1-Gens als doppelsträngige DNA in die betroffenen Nervenzellen einzuschleusen. Die DNA wird jedoch nicht in die chromosomale DNA des Patienten integriert, sondern getrennt von ihr als Episom im Zellkern abgelegt. Ein in Zolgensma enthaltener konstitutiver Promotor bewirkt die Expression des therapeutischen Gens, sodass eine anhaltende, kontinuierliche Biosynthese des SMN-Proteins erfolgt.

Pharmakokinetik

Die üblichen pharmakokinetischen Untersuchungen sind nicht relevant. In vitro Studien an humanen Zellen, Geweben oder ähnlichen Materialien (humane Biomaterialien) wurden nicht durchgeführt. Die Verteilung der Vektor-DNA wurde an zwei Patienten untersucht, die 5,7 Monate bzw. 1,7 Monate nach der Infusion einer Dosis von 1,1 x 1014 vg/kg verstorben sind. Die höchste Konzentration der Vektor-DNA wurde in der Leber festgestellt; aber auch in der Milz, im Herz, Pankreas, im Leistenlymphknoten, in den Skelettmuskeln, peripheren Nerven, in der Niere, Lunge, im Darm, in den Keimdrüsen, im Rückenmark, Gehirn und Thymus war Vektor-DNA nachweisbar. Die SMN-Genexpression konnte in spinalen Motoneuronen, Neuronen und Gliazellen des Gehirns sowie in Herz, Leber, Skelettmuskeln und anderen untersuchten Geweben verifiziert werden. Die Elimination findet vorwiegend mit den Fäzes statt. Der grösste Teil der applizierten Dosis ist innerhalb von 30 Tagen nach der Applikation ausgeschieden.

Indikation

Darreichungsform

Ein Injektionsfläschchen enthält 2.0 × 1013 Vektorgenome (vg) pro ml.

Prescreening

Vor der Beginn der Behandung sind folgende Laboruntersuchungen erforderlich:

Dosierung

Die empfohlene Dosierung von Onasemnogen-Abeparvovec ist 1,1 × 1014 Vektorgenome pro kgKG als Einmalgabe. Onasemnogen-Abeparvovec wird als intravenöse Infusion über 60 Minuten verabreicht. Der Arzneistoff darf nicht als schnelle intravenöse Infusion oder Bolus appliziert werden.

Vor Beginn der Behandlung muss zur Immunmodulation eine systemische Therapie mit Glukokortikoiden begonnen werden, die über 30 Tage fortgesetzt wird. Dabei werden 1 mg Prednisonäquivalent pro kgKG pro Tag verabreicht.

Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.

Nebenwirkungen

Sehr häufige (≥ 1/10) und häufige (≥ 1/100, < 1/10) Nebenwirkungen von Onasemnogen-Abeparvovec sind:

In einer nicht quantifizierten Anzahl von Fällen kann es durch die Immunreaktion auf den AAV-Vektor zu einer akuten Leberschädigung bis hin zum akuten Leberversagen kommen. Kürzlich wurden zwei Todesfälle durch akutes Leberversagen bei Patienten mit SMA im Alter von 4 bzw. 28 Monaten bekannt, die mit einer Onasemnogen-Abeparvovec-Infusion behandelt wurden.[2] Die Leberschädigung manifestierte sich durch

  • initiale asymptomatische Erhöhung der Aminotransferasen innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen nach der Infusion, die mit einer erhöhten Prednisolon-Dosis behandelt wurde;
  • danach kam es zum Erbrechen, allgemeiner Schwäche und einem zweiten Anstieg der Aminotransferasen zwischen fünf und sechs Wochen nach der Infusion und etwa ein bis zwei Wochen nach Beginn des Ausschleichens von Prednisolon;
  • es folgte eine rasche Verschlechterung der Leberfunktion mit hepatischer Enzephalopathie und Multiorganversagen. Der Tod trat sechs bis sieben Wochen nach der Infusion ein, also in der Zeit, in der die Kortikosteroid-Dosis ausgeschlichen wurde.

Kontraindikationen

Bei eingeschränkter Leberfunktion sollte die Nutzen-Risiko-Relation sorgfältig abgewogen werden.

Zulassung

Onasemnogen-Abeparvovec wurde im Juni 2019 von der FDA in den USA zugelassen. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde hat im März 2020 eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen.[3] Hersteller ist AveXis, ein Tochterunternehmen von Novartis.

Im August 2019 wurde von der FDA mitgeteilt, dass ein Teil der Daten, die von Novartis zur Zulassung eingereicht worden waren, Inkonsistenzen aufweist.[4] Obwohl diese Inkonsistenzen AveXis bzw. Novartis bekannt waren, wurden sie nicht rechtzeitig an die FDA weitergegeben. Nach Einschätzung der FDA ist dadurch jedoch nicht die Wirkung von Onasemnogen-Abeparvovec in Frage gestellt.

Kosten

Die Kosten für die einmalige Behandlung mit Onasemnogen-Abeparvovec betragen rund 2,1 Millionen US-$.

Quellen

  1. FDA: Zolgensma Prescribing Information, abgerufen am 7.6.2019
  2. Zolgensma® (Onasemnogen-Abeparvovec) – Tödliche Fälle von akutem Leberversagen. RHB Novartis 16.02.2023
  3. EMA, abgerufen am 31.03.2020
  4. Statement on data accuracy issues with recently approved gene therapy, FDA, August 06, 2019

Weblinks