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Hypertriglyceridämie

Synonym: Hypertriglyzeridämie

1 Definition

Eine Hypertriglyceridämie ist eine Fettstoffwechselstörung, bei der es zu einer unphysiologischen Erhöhung der Triacylglyceride (Triglyceride) im Blut kommt.

ICD10-Code: E78.1

2 Grenzwert

Von einer Hypertriglyceridämie spricht man ab einem Triacylglycerid-Spiegel von 180 mg/dl (2 mmol/l) im Blut (Erwachsene). Manchmal wird auch ein Grenzwert von 200 mg/dl angegeben. Entscheidend ist der vom Labor angegebene Referenzwert.

Für Kinder und Säuglinge gelten andere Referenzbereiche.

3 Ursachen

Primäre Hypertriglyceridämien entstehen durch den angeborenen Mangel bestimmter Enzyme oder Lipoprotein-Rezeptoren, z.B. durch:

Sekundäre bzw. erworbene Hypertriglyceridämien können verschiedene Ursachen haben, z.B.

4 Hinweis

Extrem hohe Triglyzeridspiegel (>1000 mg/dl) können eine akute Pankreatitis auslösen.

5 Quellen

  • Goebel FD, Walli R: Stoffwechselstörungen als Nebenwirkung der antiretroviralen Therapie. Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-459 / B-387 / C-361

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