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Vitiligo

Synonym: Weißfleckenkrankheit

1 Definition

Vitiligo ist eine durch fleckenartigen Pigmentverlust gekennzeichnete, häufige und kosmetisch bedeutsame Dermatose, deren Ursache die Zerstörung von Melanozyten in der Epidermis ist.

2 Epidemiologie

Vitiligo betrifft vorwiegend Jugendliche bzw. Menschen in der ersten Lebenshälfte. Familiäre Häufungen.

3 Symptome

  • Völlig depigmentierte, kalkweiße, ansonsten unauffällige Flecken
  • rundlich und scharf abgegrenzt
  • um Augen, Nase, Mund, sowie an häufig traumatisierten Stellen (Ellenbogen)
  • meist symmetrischer Befall

4 Verlauf

Es kann bei einigen, wenigen Flecken bleiben, die sich auch wieder pigmentieren können. Oft aber verläuft die Erkrankung weiter und befällt die gesamte Haut, Inseln normaler Haut können bestehen bleiben.

Starke Sonnenbestrahlung, Verletzungen und Stress wirken sich negativ auf den Verlauf aus. Die Erkrankung kann auch nach Jahren spontan zum Stillstand kommen. Die weißen Hautstellen sind besonders lichtempfindlich und anfällig für bösartige Hauttumore.

5 Therapie

5.1 Konservative Therapie

5.2 Chirurgische Therapie

Bei Patienten, die auf o.a. Behandlungsverfahren nicht ansprechen, bleibt – speziell bei entstellenden Flecken im Gesicht – die Möglichkeit, chirurgisch zu intervenieren und Hautstücke oder Pigmentzellen zu transplantieren. Die kosmetischen Ergebnisse sind aber selten überzeugend. Bessere Resultate können mit der Melanozyten-Keratinozyten-Transplantation erzielt werden. Hier trennt man Hautzellen durch partiellen, enzymatischen Abbau voneinander. Danach bereitet man die erkrankten Hautschichten mit einer Dermabrasion auf und trägt die Zellsuspension auf.

Fachgebiete: Dermatologie

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