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Biopsie

von altgriechisch: βίος (bios) - Leben; ὄψις (ópsis) - Sehen
Englisch: biopsy

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Mit dem Begriff Biopsie bezeichnet man die Entnahme und anschließende histologische bzw. zytologische oder laborchemische Untersuchung einer Gewebeprobe.

Die Gewebeprobe selbst nennt man Biopsat.

2 Einteilung [bearbeiten]

2.1 ...nach Entnahmetechnik [bearbeiten]

Je nach Entnahmetechnik unterscheidet man verschiedene Biopsie-Formen:

Wird die Biopsie mit Hilfe einer Hohlnadel (Punktionskanüle) durchgeführt, spricht man auch von einer Punktion.

2.2 ...nach Organ [bearbeiten]

3 Vorgehen [bearbeiten]

Eine Biopsie tieferer Gewebeschichten kann durch die Haut (transkutan) oder unter Anlage eines kleinen Hautschnitts (z.B. bei weitlumigen Biopsienadeln) gemacht werden. Vor dem Einführen der Biosienadel wird die Haut desinfiziert und ggf. eine Lokalanästhesie gesetzt.

Die Biopsienadeln werden entweder palpatorisch, d.h. ohne Sichtkontrolle ("blind") eingebracht oder unter Sichtkontrolle mit bildgebenden Verfahren.

4 Komplikationen [bearbeiten]

5 Bedeutung [bearbeiten]

Durch die Biopsie wird mittels einer pathohistologischen Untersuchung bei verdächtigen Gewebeveränderungen die Diagnose gesichert und der weitere Verlauf der Therapie geplant. Da es sich meist um kleine Gewebeproben handelt, ist die Aussagekraft einer Biopsie davon abhängig, ob die Gewebeveränderungen erfasst wurde oder nicht.

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Linnea Mathies schreibt seit dem 26.10.2011 im Flexikon, hat bereits 84 neue Artikel publiziert und 1143 Artikeldetails verbessert.

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