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Lymphknotenbiopsie

1 Definition

Eine Lymphknotenbiopsie ist die Entnahme eines Lymphknotens zur anschließenden histologischen Untersuchung. In Einzelfällen kann auch die Gewebeentnahme aus einem Lymphknoten erfolgen.

Handelt es sich dabei um einen Wächterlymphknoten, spricht man von einer Sentinel-Lymphknotenbiopsie (SLNB).

2 Hintergrund

Eine Lymphknotenbiospie wird vor allem bei Vorliegen von malignen Tumoren durchgeführt, um Lymphknotenmetastasen nachzuweisen bzw. auszuschließen.

3 Vorgehen

Einfach zugängliche Lymphknoten werden in der Regel in Lokalanästhesie entfernt. Liegen die Lymphknoten in tieferen Schichten, kann eine Intubationsnarkose notwendig sein. Das Areal wird durch eine kleine Hautinzision direkt über dem Lymphknoten eröffnet und der Lymphknoten unter Beachtung der umgebenden anatomischen Strukturen freipräpariert und entnommen. Die zu- und abführenden Lymphbahnen sollten anschließend ligiert werden, um die spätere Entwicklung einer Lymphfistel zu vermeiden.

Vor dem Eingriff sollte mit dem Pathologen geklärt werden, in welchem Medium der Lymphknoten transportiert wird.

siehe auch: Biopsie

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