Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Autosomal-dominanter Erbgang

(Weitergeleitet von Autosomal-dominant)

Englisch: autosomal-dominant inheritance

1 Definition

Der autosomal-dominante Erbgang ist eine Form der Vererbung, bei dem das veränderte Allel nur auf einem der beiden homologen Autosomen vorliegen muss, damit sich ein Merkmal phänotypisch ausprägt bzw. eine Erkrankung manifest wird. Für den Ausbruch einer monogen vererbten Erkrankung ist damit eine Heterozygotie ausreichend.

2 Hintergrund

Die genetische Information liegt auf einem der 22 Autosomenpaare und wird daher unabhängig vom Geschlecht vererbt.

  • Für die Nachkommen eines Erkrankten besteht ein Risiko von 50%, das defekte Allel zu erben und ebenfalls Merkmalsträger zu sein.
  • Sind beide Elternteile erkrankt und heterozygot steigt das Risiko auf 75%.
  • Ist ein Elternteil homozygot, liegt das Risiko bei 100%.

Diese Werte haben bei Erbkrankheiten jedoch oft eher theoretische Bedeutung, da homozygote Träger häufig so schwer erkrankt sind, dass sie nicht das Fortpflanzungsalter erreichen.

3 Autosomal-dominant vererbte Krankheiten

Zu den autosomal-dominant vererbten Krankheiten zählen unter anderem:

Tags:

Fachgebiete: Genetik, Humangenetik

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