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Mikronährstoff

Synonyme: Vitalstoff (Veraltet)
Englisch: Micronutrients

1 Definition

Mikronährstoffe sind essentielle Stoffe, die der Mensch mit der Nahrung aufnehmen muss, die aber für den Organismus keinen energetischen Wert haben. Dazu werden in erster Linie Vitamine und Mineralien gezählt. Mineralien oder Mineralstoffe werden wiederum in Spuren- und Mengenelemente untergliedert.

2 Hintergrund

Mikronährstoffe stehen im Gegensatz zu den Makronährstoffen, die der Energiegewinnung dienen. Im Körper werden Mikronährstoffe in vielen wichtigen Reaktionen als Kofaktoren, Elektrolyte oder Antioxidantien verwendet und tragen dadurch zur Homöostase des Körpers bei.

3 Vitamine

Vitamine sind organische Stoffe ohne eine einheitliche Struktur, welche mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Vitamine werden immer von lebenden Organismen (Pflanzen, Bakterien und Tieren) hergestellt. Da sie in verschiedenen Stoffwechselwegen vorkommen und nicht oder unzureichend synthetisiert werden können, gelten Vitamine als essentiell. Bis heute sind 20 Vitamine bekannt von denen 13 für den Menschen als unerlässlich gelten. Von den heute bekannten Vitaminen sind 4 Vitamine (Vitamin E, D, K, A Merkspruch: "EDEKA") fettlöslich, während alle anderen wasserlöslich sind.

4 Mineralien

Bei Mineralien oder auch Mineralstoffen handelt es sich um anorganische Stoffe, die der Körper nicht synthetisieren kann, weswegen eine Aufnahme durch die Nahrung erforderlich ist. Mineralien werden unterteilt in Mengenelemente und Spurenelemente. Mengenelemente sind anorganische Verbindungen, welche pro Kilogramm Körpergewicht in einer Menge von über 50 mg vorhanden sind. Spurenelemente sind in einer geringeren Konzentration als 50 mg pro kgKG nachweisbar. Eine Ausnahme ist Eisen, dass pro kg Körpergewicht bei ungefähr 60 mg liegt. Die Funktion von Mineralien ist wie die der Vitamine sehr unterschiedlich und spezifisch.

4.1 Mengenelemente

4.2 Spurenelemente

5 Literatur

  • Heinrich, Peter C., Müller, Matthias, Graeve, Lutz: Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie, 9. Auflage, Springer Verlag 2014
  • Rainer Deutzmann, Roland Netzker, Joachim Rassow, Karin Hauser: Duale Reihe Biochemie. 3. Auflage, Thieme-Verlag, Stuttgart 2012

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